DRF
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FAQ

Vierzehn Fragen, vierzehn Antworten

Was verbirgt sich hinter dem Namen DRF Luftrettung?

Die DRF Luftrettung besteht aus einem gemeinnützigen Förderverein, einer Stiftung des bürgerlichen Rechts, einer gemeinnützigen AG sowie deren Tochterunternehmen. Die Stiftung, die der Aufsicht des Regierungspräsidiums Stuttgart untersteht, überwacht die operative Arbeit der gemeinnützigen AG. Zur Finanzierung der oft lebensrettenden Arbeit tragen die rund 500.000 Förderer des DRF e.V. entscheidend bei. Zur DRF Luftrettung gehören auch die HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH, die HSD Luftrettung gemeinnützige GmbH, die österreichische ARA-Flugrettungs GmbH und die Falck DRF Luftambulance A/S. Rund 550 Notärzte, 250 Rettungsassistenten, 180 Piloten sowie etwa 70 Techniker sind für die DRF Luftrettung im Einsatz. Im Jahr 2009 leistete sie insgesamt 40.375 Rettungseinsätze.

DRF Luftrettung - Struktur im Detail

Warum braucht die DRF Luftrettung Förderer und Spenden?

Die Kosten der Luftrettung werden im bundesweiten Durchschnitt nicht vollständig durch die gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Zur Finanzierung ihrer gemeinnützigen Arbeit ist die DRF Luftrettung daher auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen.
Fördern + Spenden

Wofür verwendet die DRF Luftrettung die eingehenden Spenden und Fördermitgliedsbeiträge?

Die Förderbeiträge und Spenden kommen der Finanzierung der Luftrettung zugute. Die Mittel des DRF e.V. fließen ausschließlich in die gemeinnützige Arbeit der DRF Luftrettung. Die DRF Luftrettung hat das Ziel, Luftrettung auf höchstem Niveau zu leisten und Menschen in Not eine optimale medizinische Versorgung zukommen zu lassen – dieses Ziel kann die DRF Luftrettung nur durch Investitionen in ihren Kernbereichen Flugbetrieb, Medizin und Technik erreichen. Diese Investitionen werden durch die Krankenkassen nur teilweise gedeckt. Deshalb umfassen die Ausgaben der DRF Luftrettung nicht nur die laufenden Betriebskosten für den Flugbetrieb an ihren Stationen, sondern auch Investitionskosten, wie die Anschaffung neuer Hubschrauber und Medizintechnik, Kosten für die flugbetrieblichen und medizinischen Fortbildungen oder die Kosten für ein internes Qualitätsmanagement. 

Wie hängen die Björn Steiger Stiftung und die DRF Luftrettung zusammen?

Der Verein DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V), die heutige DRF Luftrettung, wurde 1972 auf Initiative der Björn Steiger Stiftung gegründet. Die Organisationen sind jedoch juristisch und personell unabhängig voneinander.

Auf welcher gesetzlichen Grundlage arbeitet die DRF Luftrettung in Deutschland?

Die DRF Luftrettung fliegt in den einzelnen Bundesländern im Auftrag der jeweiligen Ministerien der Landesbehörden.

Wann kommt der Rettungshubschrauber zum Einsatz?

Wenn die Disponenten in den Rettungsleitstellen nach Eingang der Notfallmeldung die Entscheidung treffen, dass der Einsatz des Hubschrauber das richtige Rettungsmittel für den Notfallpatienten ist. Der Rettungshubschrauber wird als schneller Notarztzubringer verwendet. Notfallpatienten können mit dem Hubschrauber zudem schnell und schonend in Spezialkliniken gebracht werden.

Warum wächst die Bedeutung der Luftrettung in Deutschland?

Ein Hauptgrund für die gestiegenen Einsatzzahlen der Luftretter sind die strukturellen Veränderungen im deutschen Gesundheitswesen. In strukturschwachen Gebieten herrscht zunehmend ein Mangel an bodengebundenen Notärzten. Damit wird die Luftrettung immer wichtiger für eine lückenlose Notfallversorgung der Bevölkerung. Aufgrund der Einführung moderner Therapieverfahren und der veränderten Krankenhauslandschaft werden Notfallpatienten nach der Erstversorgung über weitere Strecken in Spezialkliniken gebracht. Darüber hinaus steigt die Zahl der Hubschraubertransporte zwischen Kliniken, um Intensivpatienten eine bestmögliche Therapie in Spezialkliniken zu ermöglichen.

Wie hoch sind die Kosten eines Notfalleinsatzes?

Notfallrettungseinsätze aus der Luft haben neben der rein humanitären Seite auch einen nicht zu unterschätzenden volkswirtschaftlichen Aspekt. Allein die Folgekosten, die durch eine erfolgreiche Luftrettung verhindert werden, rechtfertigen schon die anfallenden Aufwendungen dieser Einsätze.

Wie sind die Hubschrauber einsatzbereit?

An 31 Stationen setzt die DRF Luftrettung in Deutschland, Österreich und Dänemark über 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Alle Hubschrauber sind optimal für die Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten ausgerüstet. 

Welche Qualifikation und Ausbildung bringen die Rettungskräfte der DRF Luftrettung in Deutschland mit?

Die Piloten sind flugerfahrene Bundeswehr- und Bundespolizei-Piloten. Alle Notärzte haben eine Facharztausbildung. Die Rettungsassistenten bzw. Fachpfleger für Anästhesiologie und Intensivmedizin verfügen ebenfalls über langjährige Berufserfahrung. Alle Einsatzkräfte werden regelmäßig fortgebildet.

Welche Hubschrauber- und Flugzeugtypen kommen zum Einsatz?

Die DRF Luftrettung setzt eine große Bandbreite an Hubschraubern ein. Dazu zählen die EC 135, EC 145, BK 117 und Bell 412. Zusammen mit der LAR (Luxembourg Air Rescue) setzt die DRF Luftrettung unter dem Namen European Air Ambulance (EAA) sechs Ambulanzflugzeuge des Typs Lear 35 A für weltweite Patientenrückholungen ein.

Wie wird die Sicherheit der Flotte gewährleistet?

Zur Wartung und Reparatur der Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge betreibt die DRF Luftrettung zwei eigene EASA Part 145-Werftbetriebe. Damit die Hubschrauber täglich einsatzbereit sind, führen die Fluggerätmechaniker notwendige Wartungsarbeiten bei Bedarf auch nachts, direkt an den Stationen, durch. Darüber hinaus verfügt die DRF Luftrettung über einen zugelassenen luftfahrttechnischen Entwicklungsbetrieb nach EASA Part 21J. Damit kann sie technische Modifikationen und Reparaturen an allen ihren Hubschraubertypen eigenständig zulassen. Dies macht Kosteneinsparungen und eine schnellere Durchführung der Arbeiten möglich.

Ist die Luftrettung eigentlich Konkurrenz zum bodengebundenen Rettungsdienst in Deutschland?

Die Luftrettung ist keine Konkurrenz zum bodengebundenen Rettungsdienst. Im Gegenteil: Erst in der professionellen Einsatzkooperation und -koordination zeigt sich das hohe Niveau des Rettungswesens in Deutschland.

Wie kann mir die DRF Luftrettung im Ausland helfen?

Zusammen mit der LAR (Luxembourg Air Rescue) setzt die DRF Luftrettung unter dem Namen European Air Ambulance (EAA) sechs Ambulanzflugzeuge, erfahrene Piloten und medizinische Teams für die weltweite Rückholung von Patienten ein. Die Ambulanzflugzeuge sind als mobile Intensivstationen ausgestattet und 24 Stunden täglich einsatzbereit. Betreut werden die Patienten während des Transportes von einer erfahrenen medizinischen Crew, bestehend aus einem Intensivmediziner und einem Rettungsassistenten. Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland dürfen die Kosten für Patientenrückholungen aus dem Ausland nicht übernehmen. Für Fördermitglieder der DRF Luftrettung jedoch entstehen bei einer medizinisch sinnvollen Auslandsrückholung keine Kosten. Dazu hat die DRF Luftrettung eine Versicherung für ihre Fördermitglieder abgeschlossen. Die schnelle und professionelle Organisation der weltweiten Rückholflüge wird durch eine eigene Alarmzentrale (Mission Control Center MCC) gewährleistet. Sie ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbar. Alarmtelefon: +49 711.701070.



Prominente Fördermitglieder

 

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Unsere Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge im Überblick!

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Ob Messe, Tag der offenen Tür oder "Kinder lernen helfen"-Aktion. Die Veranstaltungen der DRF Luftrettung sind ein Event für die ganze Familie.

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