DRF
Presse | Shop | Kontakt | Impressum | english


Fortbildung für Piloten

Flugbetriebliche Fortbildungen auf mehreren Maschinentypen

Piloten, die neu zur DRF Luftrettung kommen, müssen eine Flugpraxis von mindestens 1.500 Flugstunden mitbringen. Zu Beginn ihrer Tätigkeit bei der DRF Luftrettung erwerben sie die Musterberechtigung für den Typ von Hubschrauber, den sie an ihrer zukünftigen Station fliegen werden.

Die DRF Luftrettung setzt verschiedene Hubschraubermuster ein: EC 135, BK 117, Bell 412 und EC 145. Ein Pilot kann die Berechtigungen für drei Typen erwerben. Die DRF Luftrettung erhielt im Jahr 2004 die Zulassung als Ausbildungsbetrieb für Musterberechtigungen (TRTO). Damit kann die DRF Luftrettung in Deutschland sowohl ihre eigenen als auch Piloten anderer Luftfahrtunternehmen auf den Hubschraubertypen EC 135, EC 145, BK 117 und BO 105 ausbilden. DAs Type Rating für die Bell 412 erfolgt im Full-Flight-Simulator bei der SAS Flight Academy, Stockholm, und bei der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH am Flughafen Nürnberg.

Fortbildung

Foto: Sebastian Drolshagen

Alle Piloten der DRF Luftrettung sind verpflichtet, jährlich an einer Fortbildung teilzunehmen. Die Europäische Luftfahrtgesetzgebung schreibt vor, dass bestimmte Themen im Jahresrhythmus behandelt werden müssen, andere alle zwei oder drei Jahre. Dazu gehört zum Beispiel das Crew Ressource Management. Hier werden die Zusammenarbeit und die Kommunikation im Team anhand von praktischen Übungen trainiert. Ein weiterer Punkt, der jedes Jahr auf dem Schulungsplan steht, ist Gefahrgut.

Mindestens alle drei Jahre findet eine besondere Schulung statt: der Umgang mit Feuerlöschern wird realitätsnah an brennendem Kerosin geübt und die Evakuierung aus einem Hubschrauber in völlig verqualmter Umgebung wird unter der Aufsicht der Flughafenfeuerwehr praktiziert. Weitere Themen sind: Luftsicherheit, Qualitätsmanagement, Luftrecht, Helikoptertechnik und auch spezielle Flugverfahren. Im praktischen fliegerischen Teil trainieren die Piloten je nach Einsatzspektrum den Nachtflug und das Fliegen nach Instrumenten. Nach Möglichkeit werden die Checkflüge in diesen praktischen Teil eingebaut.

Die Bell 412-Piloten  absolvieren mindestens einmal jährlich ein Training im Bell 412-in einem Full-Flight-Simulator (Level D) der Oxford Aviation Academy (SAS-Flight-Academy) in Stockholm. Hier werden auch IFR-Checkflüge abgenommen. Dazu können alle erdenklichen Notsituationen simuliert werden. Das Sichtsystem des Simulators erlaubt Flüge unter Tag-, Nacht- und Instrumentenflugbedingungen. Im Full-Flight-Simulator können Extremsituationen realistisch aber gefahrlos trainiert werden.

Obligatorische Checkflüge

Die Hubschrauberpiloten sind verpflichtet, für jeden Typ, für den sie die Berechtigung besitzen, zwei Checkflüge im Jahr zu absolvieren. Das Bestehen dieser Prüfungsflüge ist notwendig, um die Typenberechtigung der Luftfahrtbehörde des jeweiligen europäischen Landes zu behalten und weiterhin im Luftfahrtunternehmen tätig sein zu dürfen. Dies ist nach der europäischen Luftfahrtgesetzgebung für Hubschrauberpiloten im Luftrettungsdienst vorgeschrieben. Die DRF Luftrettung verfügt in ihren Reihen über besonders qualifizierte Piloten, die als Fluglehrer und Prüfer tätig sind. 


Veranstaltungskalender

Ob Messe, Tag der offenen Tür oder "Kinder lernen helfen"-Aktion. Die Veranstaltungen der DRF Luftrettung sind ein Event für die ganze Familie.

Veranstaltungen der DRF Luftrettung

 

Mitarbeiter-Meinung

"Luftrettung wäre ohne unsere Förderer und Spender nicht möglich."
Elke Polczer, Service-Team der DRF Luftrettung

Fördermitglied werden