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Für unsere großen und kleinen Fans

Fotostrecke Hubschrauberlandeplätze

Landen in Schnee und Eis

Landungen über schneebedecktem Gelände sind besonders anspruchsvoll. Bereits ab einer Schneehöhe von wenigen Zentimetern kann sich vor allem bei Pulverschnee der Effekt des ‚white out‘ einstellen. Dabei wirbeln die Rotorblätter den Schnee auf, der Pilot benötigt einen Referenzpunkt, um sicher landen zu können.

Herausforderung Alpen

Wählt der Pilot einen Landeplatz, wie er auf dem Bild links zu sehen ist, sollte der Anflug grundsätzlich gegen den Wind im Aufwindbereich eines Berges geschehen. Der Pilot prüft unter anderem, ob der Landeplatz frei von Hindernissen ist. Der Steilheit des Geländes wird im Endanflug besondere Aufmerksamkeit geschenkt, da die Neigung eine Hanges aus der Luft schwer einzuschätzen ist. 

Die Crew unterstützt den Piloten bei der Landung, häufig öffnet der Rettungsassistent die Kabinentür, um nach allen Hindernissen und Gegebenheiten zu schauen, die ein sicheres Absetzen des Hubschraubers verhindern könnten.

Mehr über die alpine Notfallrettung

Landung am Strand: Abstand halten

Setzt ein Rettungshubschrauber am Strand zur Landung an, sollten Umstehende darauf achten, dass sie einen Sicherheitsabstand von mindestens 30m zum Hubschrauber einhalten und ihr Gesicht schützen. Der aufgewirbelte Sand könnte sonst die Augen verletzen. Über die besonderen Start- und Landebedingungen an der Küste, lesen Sie ein
Interview mit Dietmar Hohnholz, Pilot der Station Rendsburg

Teamarbeit: Nächtliche Landungen

Wird ein Rettungshubschrauber nachts zu einem Notfalleinsatz alarmiert, sollten Einsatzkräfte von Polizei und/oder Feuerwehr die Landestelle ausleuchten. Dabei werden die Scheinwerfer in flachem Winkel auf die Landefläche ausgerichtet, um die Piloten nicht zu blenden.

Mehr zum Thema Nachflug und Nachtsichtgeräte (Night Vision Goggles)

Einsatzort Baustelle

Hier wählt der Pilot den Landeplatz so, dass so wenig Sand, Staub und Erde wie möglich aufgewirbelt werden. Eine ebene, gepflasterte oder asphaltierte Fläche eignet sich ideal. Ist der Landeplatz von hohen Hindernisssen, wie beispielsweise Baumaschinen umgeben, muss der Pilot sehr viel Erfahrung mitbringen, um die Maschine sicher abzusetzen. Der Rettungsassistent assistiert dem Piloten, indem er noch in der Luft die Kabinentür öffnet, um sicherzustellen, dass der Heckrotor und der Bereich links vom Hubschrauber frei von Hindernissen ist. Die rechte Seite sichert der Pilot.

Auf der grünen Wiese

Der Hubschrauber erzeugt beim Landen einen Rotorabwind. Daher wählt der Pilot stets einen Landeplatz, der in sicherer Entfernung zur Unfallstelle liegt. Eine Gefährdung von Personen an der Unfallstelle wird in jedem Fall vermieden. Auch ist darauf zu achten, dass durch den starken Abwind keine Gegenstände (z.B. Zäune, Sonnenschirme) beschädigt werden.

Achtung bei Leitungen

Je nach Hintergrund sind Freileitungen sehr schwer zu erkennen, daher ist bei jedem Start und jeder Landung im Gelände verstärkt darauf zu achten. Eine Orientierung, wo Freileitungen verlaufen können, bieten Strom- oder Telefonmasten bzw. Gondelstützen im Gebirge.

Barrierefrei zum Patienten?

Die Crew macht sich bereits im Anflug Gedanken darüber, wie sie zur Unfallstelle bzw. zum Patienten kommt. So würde eine Landung auf einem abgeschlossenen Sportplatz zum Beispiel keinen Sinn machen.


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