Die DRF Luftrettung setzt auf qualifiziertes medizinisches Personal und gewährleistet durch regelmäßige Schulungen ein hohes Qualitätsniveau.
Die rund 500 für die DRF Luftrettung tätigen Notärzte besitzen langjährige Erfahrung im bodengebundenen Rettungsdienst. An den deutschen Stationen besitzen die Notärzte den „Fachkundenachweis Arzt im Rettungsdienst“. Darüber hinaus ist in Deutschland die Facharztreife eine der Eingangsvoraussetzungen neben einer klinisch-intensivmedizinisch orientierten Tätigkeit. Viele Notärzte besitzen zusätzliche Qualifikationen im Intensivtransport oder als Leitende Notärzte. Für die Auslandsrückholung oder den Einsatz auf Intensivtransporthubschraubern wird eine langjährige intensivmedizinische Erfahrung vorausgesetzt.
NACHGEFRAGT
Im Jahr 2010 sind die Besatzungen der DRF Luftrettung 33.861 Einsätze in Deutschland geflogen – 130 mehr als im Jahr zuvor.
Neben der Ausbildung zum Rettungsassistenten verfügen die rund 260 für die DRF Luftrettung tätigen Rettungsassistenten über mindestens fünf Jahre hauptamtliche Berufserfahrung auf Arzt besetzten Rettungsmitteln. Um auf den Intensivtransporthubschraubern oder in den Ambulanzflugzeugen tätig zu sein, sind eine zusätzliche Berufsausbildung zur Fachpflegekraft für Anästhesiologie und Intensivmedizin und entsprechende Berufspraxis bzw. zumindest umfangreiche Zusatzkenntnisse in diesem Bereich notwendig.
Interviews mit unseren Besatzungen finden Sie hier.
Jährliche medizinische Fortbildungen gehören zum Pflichtprogramm der Rettungsassistenten der DRF Luftrettung. Zudem werden sie zu so genannten HEMS Crew Member qualifiziert und fortlaufend geschult. Diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen. Einige der Rettungsassistenten sind zudem als ausgebildete Windenführer im Umgang mit der Rettungswinde geschult.