Das kennst du bestimmt: Du möchtest schnell nach draußen, aber findest deine Schuhe nicht. Oder: Deine Kumpels unternehmen eine Radtour und dein Fahrrad ist nicht da. Wäre es dann nicht schön, die Dinge hätten einen Pieper oder könnten sich sonst irgendwie bemerkbar machen?
Während eine Maschine zum Wiederfinden deiner verkramten Sachen noch nicht erfunden ist, gibt es von der DRF Luftrettung ein Hilfsmittel, um den Überblick zu behalten.
Denn es ist wichtig zu wissen, wo sich die Hubschrauber gerade befinden. Eine Rettungsleitstelle, bei der ein Notruf eingeht und die zur Rettung einen Hubschrauber einsetzen möchte, muss ganz schnell wissen, wo sich die Luftretter befinden und ob sie einsatzbereit sind.
Die DRF Luftrettung hat hierzu „Rescue Track“ entwickelt.
Jeder ihrer Hubschrauber besitzt ein Satellitentelefon, das mit einem GPS-Navigationssystem verbunden ist.
Das GPS (Global Position System) sendet via Satellit die aktuellen Hubschrauberdaten. Das sind zum Beispiel Informationen, wie „Patient wurde an Bord genommen“, „Landung am Krankenhaus“ oder der aktuelle Aufenthaltsort des Hubschraubers.
Die Rettungsleitstellen erhalten diese Informationen direkt in ihr eigenes Einsatzleitsystem. Sie sehen auf den Bildschirmen, welcher Hubschrauber in der Nähe ist und ob er einen Einsatz übernehmen kann. Andere Leitstellen rufen diese Daten über eine passwortgeschützte Homepage ab und sehen so die aktuellen Hubschrauber-Positionen.
So wissen die Leitstellen bundesweit immer, wo die rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung sind, und können Notfallpatienten schnellstmöglich Hilfe schicken.