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Hilfe für kleinen Jungen mit Verbrennungen

19. Februar 10 | Hilfe für kleinen Jungen mit Verbrennungen

Am frühen Nachmittag des 17.02.2010 wurde der am Flughafen Nürnberg stationierte Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung von einem Notarzt in das Stadtgebiet nachgefordert. Ein vierjähriger Junge hatte einen Topf mit kochendem Wasser von der Herdplatte gezogen und sich mit der siedenden Flüssigkeit am gesamten Oberkörper schwer verbrüht. Um 14:47 Uhr startete „Christoph 27" von der Nürnberger Station und landete nur sechs Minuten später am Einsatzort. Dort wurde der junge Patient von der Notärztin der DRF Luftrettung übernommen, und gemeinsam mit dem Rettungsassistenten weiter versorgt und transportfähig gemacht. Da im Klinikum Nürnberg kein Verbrennungsbett für den Vierjährigen zur Verfügung stand, musste der Junge schnellstmöglich in eine Münchener Spezialklinik transportiert werden. Der vierzigminütige Flug nach München verlief problemlos und bereits eine Stunde nach dem Unfall konnte der kleine Patient von den auf Verbrennungen spezialisierten Klinikärzten weiter behandelt werden.

Station Nürnberg (RTH)


Mitarbeiter-Meinung

"Mit Abenteuer hat die Rettungsfliegerei nichts zu tun. Sicherheit und professionelle Hilfe stehen bei uns an erster Stelle.“
Karl-Heinz Heitmüller, Pilot Rettungshubschrauber

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