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Allgemeine Presseinformation

Januar 12 | Lebensretter aus der Luft

Jahr für Jahr verunglücken mehrere hunderttausend Menschen auf deutschen Straßen. Lebensgefahr droht auch bei Herzinfarkt oder Schlaganfall. Und jedes Jahr müssen hunderte von Patienten auf schnellstem Weg aus dem Ausland in eine deutsche Klinik gebracht werden. Diesen Menschen schnell und effektiv zu helfen, ist die Aufgabe der DRF Luftrettung. Ihr Anspruch: Die bestmögliche Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten. Um dies zu erreichen, arbeitet die DRF Luftrettung mit hohen Qualitätsstandards, sowohl in der Medizin als auch in den Bereichen Flugbetrieb und Technik.

An 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark setzt die DRF Luftrettung über 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Alle Hubschrauber sind optimal für die Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten ausgerüstet.
Rund 660 Notärzte, 320 Rettungsassistenten, 160 Piloten und 80 Techniker sind für die DRF Luftrettung im Einsatz.

Im Jahr 2011 leisteten sie insgesamt 38.366 Einsätze. Zu den häufigsten Alarmierungsgründen zählten dabei lebensgefährliche Erkrankungen, wie Herzinfarkte und Schlaganfälle, sowie Unfälle.

Unter dem Namen European Air Ambulance (EAA) setzt die DRF Luftrettung zusammen mit der LAR (Luxembourg Air Rescue) sechs Ambulanzflugzeuge, erfahrene Piloten und medizinische Teams für die weltweite Rückholung von Patienten ein. Die DRF Luftrettung verfügt über drei eigene Ambulanzflugzeuge des Typs Lear 35 A, deren Einsätze durch erfahrene Mitarbeiter der eigenen Alarmzentrale am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden koordiniert werden. Im Notfall ist diese täglich rund um die Uhr erreichbar, Alarm-Telefon: 0711-701070.

Vorteile der Luftrettung

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die örtlichen Rettungsleitstellen disponieren nach Eingang des Notrufs das entsprechende Rettungsmittel. Der Hubschrauber ist dabei häufig der schnellste Notarztzubringer. Außerdem ist er auch beim Transport von Patienten in weiter entfernte Spezialkliniken unschlagbar schnell – gerade in ländlichen Gebieten. Die Abrechnung der Rettungseinsätze mit den Krankenkassen erfolgt auf zwei unterschiedlichen Wegen: Während im bodengebundenen Rettungsdienst nach Einsatzpauschalen vergütet wird, rechnet die DRF Luftrettung ihre Einsätze nur aufgrund der geleisteten Flugminuten ab. Insbesondere auf kürzeren Einsatzdistanzen hat der Rettungshubschrauber so einen Kostenvorteil.

Die erstatteten Flugminutenpreise decken jedoch im bundesweiten Durchschnitt nicht vollständig die Kosten der Luftrettung: „Zum Wohle der uns anvertrauten Patienten investieren wir fortlaufend in die Optimierung medizintechnischer Geräte, die Modernisierung unserer Flotte und die Fortbildung unseres Personals. Auch besondere Rettungsverfahren, wie die Wasser- und Windenrettung, bedeuten hohe Anschaffungskosten sowie kosten- und zeitintensive regelmäßige Schulungsmaßnahmen. Diese vielfältigen Investitionskosten müssen wir als gemeinnützig tätige Organisation bisher selbst tragen“, erklärt Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung.

Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die DRF Luftrettung daher auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. In vielen Orten informieren deshalb Außendienstmitarbeiter die Bevölkerung über die Arbeit der DRF Luftrettung, um Förderer für den DRF e.V. zu werben. Sie tragen Dienstkleidung und können sich ausweisen.

Auslandsreisenden bietet eine Fördermitgliedschaft die Sicherheit, im Falle eines Unfalls oder einer Erkrankung im Ausland und bei entsprechender medizinischer Indikation kostenlos durch die DRF Luftrettung in eine deutsche Klinik transportiert zu werden. Die Kosten für solche Ambulanzflüge aus dem Ausland nach Deutschland dürfen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Ohne private Vorsorge müssen die Patienten die oft sehr hohen Kosten selbst tragen.
Der Mindestförderbeitrag für Einzelpersonen liegt bei 30,- Euro, für Familien bei 60,- Euro pro Jahr. Fragen zur Fördermitgliedschaft beantwortet die Förderer- und Spenderbetreuung des DRF e.V. montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr unter Telefon: 0711-70072211.

Hintergründe zur DRF Luftrettung
Die DRF Luftrettung besteht aus einem gemeinnützigen Förderverein, einer Stiftung des bürgerlichen Rechts, einer gemeinnützigen AG sowie deren Tochterunternehmen. Die Stiftung, die der Aufsicht des Regierungspräsidiums Stuttgart unterliegt, überwacht die operative Arbeit der gemeinnützigen AG. Zur Finanzierung dieser oft lebensrettenden Arbeit tragen die rund 500.000 Förderer des DRF e.V. entscheidend bei. Folgen Sie der DRF Luftrettung auch auf Twitter: www.twitter.com/luftrettung.


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T +49 711.7007-2203

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Corinna Eckleder
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Assistentin
Manuela Pohl
T +49 711.7007-2205

F +49 711.7007-2279
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