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Pressemitteilungen

19. Mai 09 | Einweihung der neuen Sozialräume an der Bad Saarower Station

Festliche Einweihung des neuen Personaldienstgebäudes an der Bad Saarower Station der DRF Luftrettung: Am vergangenen Freitag wurden die neuen Räumlichkeiten in einer Feierstunde mit geladenen Gästen offiziell vorgestellt. Die Luftretter freuen sich nach einer Bauzeit von rund sechs Monaten über verbesserte Arbeitsbedingungen und mehr Platz.

Anstelle des bisherigen kleinen Gebäudes ist ein Neubau entstanden, der der Besatzung Arbeitsplätze, eine Küche und einen Aufenthaltsraum bietet. Zudem gibt es separate Ruheräume, Umkleiden und Sanitäranlagen für Pilot, Notarzt und Rettungsassistent.

Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung, eröffnete die Veranstaltung und dankte unter anderem dem Land Brandenburg für die Unterstützung bei der Erstellung des Neubaus und bei der Sicherstellung der Finanzierung. Dr. Karl-Heinz Grütte vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg unterstrich, wie wichtig die Luftrettung für die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung im Osten Brandenburgs ist. Weitere Rednerinnen und Redner waren: Gerlinde Stobrawa, Bürgermeisterin von Bad Saarow, Gabriela Leyh, Leiterin der Landesvertretung Berlin-Brandenburg des Verbandes der Ersatzkassen (vdek), Dr. Stefan Koch, Wissenschaftlicher Direktor am HELIOS Klinikum Bad Saarow, sowie Chefarzt Dr. Siegfried Lederer, Leitender Notarzt der Station. Sie hoben die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum, den Krankenkassen, der Stadt und der DRF Luftrettung hervor und betonten, diese auch in Zukunft fortsetzen zu wollen.

Die DRF Luftrettung hatte am 15. Mai 2000 den Flugbetrieb an der Station Bad Saarow übernommen. Seither waren der Hangar und die Diensträume genutzt worden, die die DRF Luftrettung vom vorherigen Betreiber, der Bundeswehr, übernommen hatte.

Hintergründe zur Station Bad Saarow

Der in Bad Saarow stationierte Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung ist von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Die Maschine mit dem Funkrufnamen „Christoph 49“ ist mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzt und kann Einsatzorte im Umkreis von 50 Kilometern in maximal 15 Minuten erreichen. „Christoph 49“ wird in der Notfallrettung als schneller Notarztzubringer alarmiert. Darüber hinaus wird er auch zum dringenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Der Hubschrauber ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind.

Informationen zur DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung betreibt an 42 Stationen in Deutschland, Österreich und Italien über 50 Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber. Darüber hinaus werden Ambulanzflugzeuge für weltweite Patiententransporte eingesetzt. Rund 700 Notärzte, 400 Rettungsassistenten, 200 Piloten sowie 100 Techniker sind für die DRF Luftrettung tätig. Pro Jahr leistet die DRF Luftrettung rund 41.000 Einsätze.

Die DRF Luftrettung besteht aus einem gemeinnützigen Förderverein, einer öffentlich-rechtlichen Stiftung, einer gemeinnützigen AG sowie deren Tochterunternehmen. Die Stiftung, die der Aufsicht des Regierungspräsidiums Stuttgart untersteht, überwacht die operative Arbeit der gemeinnützigen AG. Zur Finanzierung der oft lebensrettenden Arbeit tragen die rund 500.000 Förderer des DRF e.V. entscheidend bei.



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