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Pressemitteilungen

30. Juni 08 | DRF-Pilot leistet 13.000. Flugstunde

Peter Stromm, Stationsleiter und Pilot am Luftrettungszentrum Leonberg der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.), leistete am vergangenen Freitag seine 13.000. Hubschrauberflugstunde. Um 8:17 Uhr alarmierte die Leitstelle Böblingen die Besatzung von „Christoph 41“, so der Funkrufname des in Leonberg stationierten DRF-Hubschraubers, nach Maichingen. Dort hatte eine Frau über schwere Atemnot geklagt. Der DRF-Notarzt und Rettungsassistent leisteten die Erstversorgung der Patientin, bevor diese in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Einsätze wie dieser gehören zum Alltag von Peter Stromm. „Internistische Einsätze, zu denen die Atemnot gehört, aber auch beispielsweise Herzinfarkte und Schlaganfälle, machen einen großen Teil unserer Einsätze aus“, erzählt der Pilot, der seit 1969 Hubschrauber fliegt. „Prinzipiell weiß man aber in der Rettungsfliegerei morgens nie, was der Tag bringen wird. Das macht meinen Beruf auch nach so vielen Jahren noch interessant. Zudem ist die Gewissheit, Menschen geholfen zu haben, immer wieder befriedigend. Ich habe meine Berufswahl noch keine Sekunde bereut.“

Der DRF-Rettungshubschrauber Leonberg

„Christoph 41“ wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist der Hubschrauber täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt. Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann „Christoph 41“ in maximal 15 Minuten erreichen. Das Einsatzgebiet des Rettungshubschraubers umfasst die Landkreise Böblingen, Stuttgart, Rems-Murr, Schwäbisch-Hall, Heilbronn, Göppingen, Ludwigsburg, Pforzheim, Calw, Tübingen, Reutlingen und Esslingen. Darüber hinaus wird „Christoph 41“ für den dringenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt.
Das DRF-Luftrettungszentrum Leonberg verfügt über ein eingespieltes Team von hoch motivierten Mitarbeitern: drei DRF-Piloten, sechs DRK-Rettungsassistenten und 14 Notärzte aus dem Kreiskrankenhaus Leonberg und den umliegenden Krankenhäusern der Region.

Die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.)

Um Notfallpatienten schnell und effektiv zu helfen, wurde vor über 30 Jahren die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) gegründet. Seither hat die gemeinnützige Luftrettungsorganisation mehr als 375.000 Einsätze geleistet. Bundesweit setzt die DRF heute mit ihren Partnern im TEAM DRF an 28 Luftrettungszentren Hubschrauber für die Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Über die regionale Luftrettung hinaus führt die DRF weltweite Patiententransporte durch.

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung werden bundesweit allerdings nicht im vollen Umfang durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen. Für einen erheblichen Prozentteil der Kosten muss die DRF selbst aufkommen. Das ist ihr nur durch die Unterstützung von Förderern und Spendern möglich. DRF-Infotelefon: Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr, Telefon: 0711-70072211.



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