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Simulation

Trainieren für besondere Notfälle

Seit 2004 bietet die DRF Luftrettung ihren Medizinern und Rettungsassistenten die Möglichkeit, an mobilen Patientensimulatoren zu trainieren. Als eine der ersten Luftrettungsorganisationen ermöglicht sie ihrem medizinischen Personal, Notfalleinsätze und andere mögliche medizinische Ereignisse unter realistischen Bedingungen zu üben.

Foto: Andy Heinrich

Kurskonzept

Die DRF Luftrettung veranstaltet ihre Kurse dezentral an den verschiedenen Stationen, in umliegenden Kliniken und weiteren notfallmedizinischen Einrichtungen vor Ort. Darüber hinaus führt sie mehrmals im Jahr am Operation-Center Trainings für die medizinischen Besatzungen ihrer Ambulanzflugzeuge durch. Die Trainingsumgebung stellt die realitätsnahen Bedingungen im Einsatzalltag dar. Die Kurse umfassen 1 1/2 Tage: Sie beinhalten eine mehrstündige theoretische Einführung in den Simulator und einen kompletten Praxistag. Hier werden verschiedene Stationen eingerichtet: im Rettungshubschrauber, Rettungswagen oder bei Trainings am Operation-Center im Ambulanzflugzeug. 

Große Realitätsnähe

Bei dem Training werden modernste mobile Hightech-Simulatorpuppen eingesetzt. Diese werden wie bei einem realistischen Einsatz an die medizinischen Geräte an Bord der Ambulanzflugzeuge, Hubschrauber oder Rettungswagen angeschlossen. So können zum Beispiel ein Herzinfarktpatient mit drohendem Kreislaufstillstand oder ein Traumapatient simuliert werden. Die Simulatorpuppe kann EKG-Rhythmen, Herz- und Atemgeräusche sowie weitere klinische Symptome realistisch abbilden. Des weiteren können Infusionen und Medikamente verabreicht sowie Drainagen gelegt werden. Die Übungen werden auf Video aufgezeichnet und abschließend gemeinsam mit den Teilnehmern besprochen.

Besonderheit: Schockraumtrainings

Eine spezielle Form der Simulatortrainings sind die Schockraumtrainings, die in Zusammenarbeit mit Kliniken durchgeführt werden. Hierbei wird die koordinierte Übergabe und Übernahme von Patienten im Schockraum trainiert. Im Fokus steht das Zusammenspiel aller Teams, den präklinischen luft- und bodengebundenen Rettungsteams und den klinischen Schockraumteams. Das Projekt von Tüpass, der Universitätsklinik Freiburg und der DRF Luftrettung ist auch in Fachkreisen auf positive Resonanz gestoßen: Im März 2010 wurde das Projekt SIM-Training im Schockraum im Rahmen des 2. Jahreskongresses TraumaNetzwerk der DGU mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Weitere Informationen

Die Website www.drf-luftrettung-fortbildung.de  bietet ausführliche Informationen zu den Inhalten und den Ablauf der Kurse. Außerdem besteht hier die Möglichkeit die nächsten Termine einzusehen und sich online anzumelden.


Rettungsbericht

Rettung aus dem Weinberg

 

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Veranstaltungen der DRF Luftrettung

 

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Hier gibt es Infos zu den Terminen, den Referenten und den Ablauf der Simulator-, Sonographie- und Intensivtransportkursen der DRF Luftrettung.

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