Die Station Bad Berka der DRF Luftrettung existiert seit dem 1. Februar 1996. Sie wird von der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH in Kooperation mit dem Arbeiter Samariter Bund Erfurt betrieben. Zum Einsatz kommt ein Intensivtransporthubschrauber (ITH) des Typs Bell 412.

Vier Piloten der DRF Luftrettung, 22 Notärzte der Zentralklinik Bad Berka und acht Rettungsassistenten des Arbeiter-Samariter-Bundes, Kreisverband Erfurt e. V., stellen das Team des Hubschraubers. Stationsleiter ist Mario Schwarz. Die Leitung der Notärzte liegt bei Dr. Detlef Hammer. Leitender Rettungsassistent der Station ist Frank Jäckel.
Neben der Instrumentenflugberechtigung verfügen die Piloten über große Erfahrung im 24-Stunden-Luftrettungsdienst. Die Hubschrauberärzte sind ausgebildete Fachärzte für Anästhesie mit praktischer Erfahrung und Kompetenz in der Notfallmedizin. Sie sind darüber hinaus für die Durchführung von Intensivtransporten nach DIVI-Richtlinien qualifiziert. Alle Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten verfügen neben ihrer rettungsdienstlichen Ausbildung über die Doppelqualifikation als Fachkrankenschwester/-pfleger für Intensivmedizin.
Der Intensivtransporthubschrauber in Bad Berka ist 24 Stunden täglich einsatzbereit. Seit dem 1. Januar 2001 ist der Hubschrauber an einer der größten und modernsten Hangaranlagen für Rettungshubschrauber in Deutschland stationiert. In der Nacht werden bei gezielter Anforderung durch einen Notarzt vor Ort auch Primäreinsätze (nach besonderen Verfahren) geflogen. Außerdem werden Inkubatortransporte, Transporte von Transplantationsteams sowie intensivmedizinische Maximaltherapien, wie ECLA, IABP etc., durchgeführt.
Die Intensivtransporte werden vorrangig in Thüringen, aber auch in den benachbarten Bundesländern durchgeführt. Der Anteil der innerthüringischen Einsätze beläuft sich auf rund 90 Prozent. Bevorzugt angeflogene Kliniken sind die Zentren der Maximal- und Schwerpunktversorgung in Erfurt, Jena und Bad Berka.
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