Die Bremer Station wurde am 1. Oktober 1984 am Flughafen Bremen gegründet. Seit dem 1. September 1996 startet ein rot-weißer Hubschrauber täglich zu seinen Einsätzen. In diesem Jahr feiert "Christoph Weser" damit sein 15-jähriges Jubiläum.

Die Station der DRF Luftrettung steht in unmittelbarer Nachbarschaft zur ADAC-Hubschrauberstation. Beide Helikopter werden von der gleichen Leitstelle angefordert. Dabei wird die Maschine der DRF Luftrettung aufgrund ihrer hervorragenden medizintechnischen Ausstattung bevorzugt für Verlegungen von Patienten eingesetzt. Darüber hinaus wird sie auch zu Notfalleinsätzen alarmiert.
Seit dem 1. November 1998 rekrutieren sich die 30 Ärztinnen und Ärzte aus dem Bremer Zentrum für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Zentralkrankenhauses "Links der Weser". Die zehn Rettungsassistenten kommen vom Deutschen Roten Kreuz, der Feuerwehr Bremen und der Bundeswehr. Die drei erfahrenen Berufspiloten kommen von der DRF Luftrettung.
Die Ärzte sind ausgebildete Fachärzte und verfügen über langjährige Erfahrungen in der Intensivmedizin. Die Rettungsassistenten verfügen über mindestens fünf Jahre hauptamtliche Berufserfahrung auf arztbesetzten Rettungsmitteln. Jährliche medizinische Fortbildungen gehören bei der DRF Luftrettung zum Pflichtprogramm. Zudem werden alle Rettungsassistenten der DRF Luftrettung als HEMS (Helicopter Emergency Medical Service) Crew Member qualifiziert und fortlaufend geschult. Diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen. Die Piloten haben mindestens 2.000 Flugstunden absolviert und verfügen über besondere Tiefflug- und Außenlandeerfahrung, auch unter schlechten Sichtbedingungen.
Herauszuheben sind die hervorragende medizintechnische Ausstattung und die sehr erfahrenen Intensivmediziner an Bord des Hubschraubers.
Das Einsatzgebiet umfasst im Rahmen der Notfallrettung das Bremer Stadtgebiet, die angrenzenden Landkreise Diepholz, Verden, Rotenburg/Wümme, Oldenburg, Osterholz, Wesermarsch, Vechta und Cloppenburg, sowie teilweise Bremerhaven, Stade und Cuxhaven. Die Intensivtransporte werden nicht nur im norddeutschen Raum, sondern bundesweit durchgeführt.
Viele Notfalleinsätze finden im Bremer Stadtgebiet statt. Dies erfordert ein besonderes Geschick der Piloten. Darüber hinaus ist der Hubschrauber zunehmend in das Geschehen des Bremer Flughafens involviert. Steigende Passagierzahlen sorgen dafür, dass die Besatzung von „Christoph Weser“ immer häufiger zu Notfällen auf dem Flughafengelände alarmiert wird. Deshalb hat die DRF Luftrettung dem City Airport Bremen 2010 auch einen Erste-Hilfe-Defibrillator zur Verfügung gestellt. Damit können auch Besucher und Reisende als Laienhelfer Menschen mit Herzstillstand schnell und einfach Erste Hilfe leisten.
Die Besatzung des Rendsburger Rettungshubschraubers hatte gerade einen Patienten von Helgoland in eine Bremer Klinik verlegt, als sie bei den Kollegen von „Christoph Weser“ einen Tankstopp einlegte....
Ideen zu diesem Thema präsentierten Schüler und Schülerinnen bei der Veranstaltung „Bremen lernt fliegen“. Sie wurde am 28. September von der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR)...
Spaß haben und Gutes tun – wie man dies verbindet, weiß die Landjugend Heiligenrode. Zum Erntedank-Sonntag am 11. September fertigten sie einen Erntekranz aus Ähren, verziert mit hübschen Bändern....