Zum 6. Januar 2006 hat die DRF Luftrettung den Flugbetrieb an der Station Dresden übernommen. Zum Einsatz kommt ein Hubschrauber des Typs EC 135.

Nach einer Ausschreibung war die DRF Luftrettung bereits seit dem 1. Januar 2002 für die Gesamtorganisation der Station in Dresden zuständig. Die Fliegerstaffel Ost der Bundespolizei stellte bis zum 5. Januar 2006 den Rettungshubschrauber des Typs BO 105 und die Piloten zur Verfügung.
Drei Piloten und drei Rettungsassistenten der DRF Luftrettung sowie 25 Notärzte des Universitätsklinikums Dresden, des Städtischen Krankenhauses Dresden-Neustadt und des Krankenhauses Dresden-Friedrichstadt bilden das Team von "Christoph 38". Mario Wüstner ist Stationsleiter. Die Leitung der Notärzte liegt bei Dr. Mark Frank. Verantwortlicher Rettungsassistent ist Lars Greschke.
Die ausgebildeten Piloten haben mindestens 2.000 Flugstunden vorzuweisen. Des weiteren verfügen sie über besondere Tiefflug- und Landeerfahrung. Die Notärzte sind ausgebildete Fachärzte aus den Fachrichtungen Chirurgie und Anästhesie und verfügen über jahrelange Praxis in der Notfallmedizin. Alle Rettungsassistenten sind ausgebildete HEMS (Helicopter Emergency Medical Service) Crew Member. Diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.
Alarmiert durch die Rettungsleitstelle Dresden führt der Rettungshubschrauber "Christoph 38" Notfalleinsätze in einem Radius von rund 60 Kilometern und dringende Verlegungsflüge durch. Sein Einsatzgebiet umfasst dabei u. a. die Leitstellenbereiche Pirna, Dippoldiswalde, Meissen, Riesa, Hoyerswerda und Freiberg.
Aufgrund der Nähe zur Sächsischen Schweiz (Elbsandsteingebirge) kommt es auch zu Such- und Rettungseinsätzen vermisster oder verletzter Kletterer und Wanderer. Im Winter wird "Christoph 38" vermehrt zu Wintersportunfällen im Erzgebirge alarmiert. Eine größere Anzahl von Seen und Flüssen, wie z. B. der Elbe, führt auch zu Such- und Rettungseinsätzen über Wasser.
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