Die Station in Freiburg existiert seit dem 10. März 1993. Sie wurde eigentlich als Sekundärstation eingerichtet, hat jedoch zusätzlich vom Land Baden-Württemberg einen Primärauftrag erhalten (rund 60% Notfalleinsätze).

Das Personal setzt sich wie folgt zusammen: Drei Piloten der DRF Luftrettung, vier Rettungsassistenten der DRF Luftrettung und regionaler Rettungsdienstorganisationen sowie 16 Notärzte aus der Region (Honorarkräfte).
Durchschnittlich weisen die Piloten rund 6000 Flugstunden auf. Die Notärzte bringen, bevor sie bei der DRF Luftrettung anfangen, sehr viel Erfahrung in der Intensiv- und Notfallmedizin mit. Die Rettungsassistenten haben eine langjährige Erfahrung im Rettungsdienst. Zudem besitzen sie eine Zusatzausbildung gemäß den Europäischen Richtlinien (JAR-OPS 3.005(d), Anhang 1) als HEMS Crew Member.
Hervorzuheben ist das große Engagement, die hohe Motivation und das kameradschaftliche Miteinander des Teams.
Mit der Universitätsklinik Freiburg und dem Herzzentrum Bad Krozingen hat die Station zwei stark frequentierte Häuser in ihrem Bereich, die hauptsächlich von Patienten aus dem Bodenseeraum belegt werden. So führen die Freiburger Luftretter Verlegungsflüge über den Schwarzwald bis hin zum Allgäu durch. Notfalleinsätze werden hauptsächlich bis an den Hochrhein im Süden, an den Rhein im Westen (Grenze nach Frankreich), Offenburg im Norden und den Feldberg im Osten geflogen. Im Norden und Osten grenzt das Einsatzgebiet an die Stationen Karlsruhe und Villingen-Schwenningen.
Mit einer Anordnung des Ministeriums für Arbeit und Soziales in Baden-Württemberg vom 5. Juli 2005 wird "Christoph 54" direkt von den zuständigen Rettungsleitstellen für Notfalleinsätze angefordert, wenn er das notarztbesetzte Luftrettungsmittel darstellt, das den Einsatzort am schnellsten erreicht. Nach dem ministeriellen Beschluss ist die Entfernung eines Luftrettungsmittels zum Einsatzort ausschlaggebend für die Alarmierung.
Die Station liegt am Rande des Schwarzwaldes und hat dadurch viele gebirgsspezifische Einsätze. Im Winter sind es verunglückte Skifahrer, im Sommer verunglückte Wanderer, Mountainbiker, Gleitschirm- und Drachenflieger.
Der 4. Juni 2010 war für die Besatzung von "Christoph 54" recht einsatzreich. „4,25 Stunden reine Flugzeit an einem Tag, das ist eine ganze Menge“, sagt Pilot Werner Reichel. Als er kurz...
Einen aufmerksamen Schutzengel hatte ein 33-jähriger Landwirt am 27. April: Bei Mäharbeiten an einem Hang kam er mit seinem Traktor ins Rutschen. Der Schlepper überschlug sich mehrere Mal und kam...
Zu einem schweren Verkehrsunfall wurde „Christoph 54“, der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung, am 12. April alarmiert: Bei Ihringen war ein 20-Jähriger während einer Probefahrt frontal mit...