Station Freiburg
Die Station Freiburg in Baden-Württemberg
Die seit dem 10. März 1993 bestehende Station befindet sich am Flugplatz Freiburg. Es kommt ein Hubschrauber des Typs BK 117 zum Einsatz.
- Betreiber
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
- Einsatzbereitschaft
von 8 Uhr morgens bis Sonnenuntergang
- Personal
3 Piloten (DRF Luftrettung)
16 Notärzte (St. Josef-Krankenhauses, Universitätsklinik Freiburg und umliegende Kliniken)
6 Rettungsassistenten (DRF Luftrettung und regionale Rettungsdienstorganisationen)
- Besondere Qualifikation des Personals
Notärzte: Fachrichtung Anästhesie
Rettungsassistenten: HEMS (Helicopter Emergency Medical Service) Crew Member
Diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.
- Alarmierende Rettungsleitstelle
Für Notfälle: Integrierte Leitstelle Freiburg
Für Intensivtransporte: Zentrale Koordinierungsstelle für Intensivtransporte Baden-Württemberg
Das Einsatzgebiet auf einen Blick
Mit einer Anordnung des Ministeriums für Arbeit und Soziales in Baden-Württemberg vom 5. Juli 2005 wird "Christoph 54" direkt von den zuständigen Rettungsleitstellen für Notfalleinsätze angefordert, wenn er das notarztbesetzte Luftrettungsmittel darstellt, das den Einsatzort am schnellsten erreicht. Nach dem ministeriellen Beschluss ist die Entfernung eines Luftrettungsmittels zum Einsatzort ausschlaggebend für die Alarmierung.

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- Intensivtransporte: vorwiegend in Baden-Württemberg, in seltenen Fällen Schweiz und Frankreich
Notfalleinsätze: Leitstellengebiete Freiburg, Waldshut, Lörrach, Emmendingen, Ortenau, Mittelbaden und Villingen.
- Notfallorte im Umkreis von 50 Kilometern kann der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Minuten erreichen.
- Einsatzstatistik
seit Gründung: rund 17.500
Einsätze 2012: 1.272 Einsätze
Einsätze 1. Halbjahr 2012: 651 Einsätze
- Besonderheiten
Die Station liegt am Rande des Schwarzwaldes und hat dadurch viele gebirgsspezifische Einsätze. Im Winter sind es verunglückte Skifahrer, im Sommer verunglückte Wanderer, Mountainbiker, Gleitschirm- und Drachenflieger. Intensivtransporte werden über den Schwarzwald bis hin zum Allgäu durchgeführt. Mit der Universitätsklinik Freiburg und dem Herzzentrum Bad Krozingen hat die Station zwei stark frequentierte Häuser in ihrem Bereich, die hauptsächlich von Patienten aus dem Bodenseeraum belegt werden. Außerdem führen die Hubschrauberbesatzungen Transporte von Früh- und Neugeborenen mit dem Inkubator durch und werden für spezielle intensivmedizinische Maximaltherapien eingesetzt, z.B. IABP (intraaortale Pumpe zur Herzunterstützung) und ECMO (Extracorporale Membranoxygenierung), letzteres in Kooperation mit der Universitätsklinik Freiburg. Um sicherzustellen, dass der mobilen Medizintechnik nicht der Strom an Bord ausgeht, kommt an Bord von „Christoph 54“ ein 230V-Inverter zum Einsatz. Dank dieses Spannungswandlers ist eine immerwährende Stromversorgung gewährleistet, die der Patientensicherheit dient: Neben 12-Volt-Anschlüssen steht damit während des Fluges eine redundante Stromversorgung zur Verfügung, die einen Ausfall dieser lebenswichtigen Geräte aufgrund mangelnder Akku-Kapazität verhindert.
- Historische Entwicklung
In den Anfangsjahren wurde der Hubschrauber der DRF Luftrettung überwiegend als Intensivtransporthubschrauber eingesetzt. Im Januar 2002 wurde der neue Hangar am Flugplatz fertig gestellt und in Betrieb genommen. Vorher war die Station im alten Towergebäude untergebracht. Im gleichen Jahr wurde der Hubschrauber von „Flugwacht Freiburg 71“ in „Christoph 54“ umbenannt. Der Freiburger Hubschrauber verfügt über eine Primärbeauftragung des Landes Baden-Württembergs, d.h. er wird über die Intensivtransporte hinaus auch für Notfälle eingesetzt („Dual-Use“-Einsatz). Im Jahr 2005 leistete „Christoph 54“ bereits seinen 10.000. Einsatz.
- Koordinaten der Station
48°01’.14’ N, 007°50.12’ E/243,54 m (799 ft)
Stationsnachrichten
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Die ersten sonnigen Plusgrade im Jahr locken viele Zweiradfahrer auf die Straßen. Leider kommt es dabei immer wieder zu teils schweren Unfällen. So auch am 1. April auf der Bundesstraße 294 bei...
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Jeder kennt diesen Moment: Beim Schlucken gerät versehentlich etwas Nahrung in die Luftröhre. In der Regel genügt es zu husten. Bleibt der Fremdkörper aber stecken, kann dies im schlimmsten Fall zu...