Seit April 2001 kommt in Kärnten der Notarzthubschrauber mit dem Funkrufnamen RK-1 der ARA-Flugrettungs GmbH zum Einsatz. Zunächst war dieser am Flughafen Klagenfurt stationiert und anschließend in Spittal/Drau. Seit April 2002 ist der Hubschrauber des Typs BK 117 auf dem Gelände des Freizeitparks Fresach-Millstättersee/Kärnten beheimatet. Hier wurde im Sommer 2005 eine neue Station mit einem Hangar errichtet.

Piloten sind Friedrich Stern und Jürgen Würtz. Zur Besatzung zählen außerdem zehn Notfallsanitäter und drei Windenoperator/HEMS Crew Member, die vom Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) Landesverband Kärnten gestellt werden. Hinzu kommen 20 Notärzte aus verschiedenen Kliniken Kärntens. Die Leitung der Notärzte liegt bei Dr. Christian Wutti, die Leitung der Notfallsanitäter hat Brigitte Gradnitzer. Der Leiter der Alpinausbildung ist Robert Schleiner.
Der Hubschrauber ist mit einem Piloten, einem Notarzt, einem Windenoperator/HEMS Crew Member und einem Notfallsanitäter besetzt. Bei den Ärzten handelt es sich um Fachärzte aus den umliegenden Kliniken, meistens Anästhesisten, aber auch Chirurgen, Internisten und Kinderärzte. Alle Notfallsanitäter sind ausgebildete Flugretter, die Windenoperator sind als HEMS-Crew-Member ausgebildet. Regelmäßige Rettungsübungen mit der Winde sind für die auf dem Fresacher Hubschrauber tätigen Notfallsanitäter und Ärzte Pflicht. Ebenso nehmen alle Besatzungsmitglieder jährlich an einer Alpinschulung teil. Diese Fortbildungen werden über das ÖRK Landesverband Kärnten organisiert.
Das Einsatzgebiet des „RK-1“ umfasst vor allem die Bereiche West- und Oberkärnten. Dazu gehören im Winter vor allem die Skigebiete: Bad Kleinkirchheim, Turracher Höhe, Mölltaler Gletscher, Katschberg, Goldeck sowie das Naßfeld im Südwesten. Alarmiert wird der "RK-1" über die Landesleitstelle Kärnten in Klagenfurt.
Der Hubschrauber ist täglich von 7.00 Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er ist mit einer Rettungswinde ausgerüstet. Diese Sonderausstattung ist oft für die Rettung von Verletzten in Bergregionen erforderlich. Darüber hinaus verfügt der Hubschrauber über alle medizintechnischen Geräte, die für die Patientenversorgung notwendig sind. Verbrauchsmaterial, wie z.B. Medikamente, wird über das ÖRK gestellt.
Im Gebirge herrschen besondere Bedingungen. Mensch und Maschine müssen gerüstet sein für große Höhen, steiles Gelände, extreme Temperaturunterschiede und schlagartig wechselndes Wetter.
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