Die Göttinger Station der DRF Luftrettung existiert seit dem 3. Juli 1980. Ein Hubschrauber des Typs EC 135 kommt hier zum Einsatz.

Autor: Dr. Markus Roessler
Piloten sind Ralph Günthner (Stationsleiter) und Karl-Heinz Weichert. Die Leitung der Notärzte liegt bei Dr. Markus Roessler, leitender Rettungsassistent ist Karl Gröling. Insgesamt sieben Rettungsassistenten werden von der DRF Luftrettung, der Berufsfeuerwehr der Stadt Göttingen und dem Zentrum Anaesthesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin gestellt. Die 15 Notärzte kommen vom Zentrum für Anästhesie, Rettungs- und Intensivmedizin des Uniklinikums Göttingen.
Die Rettungsassistenten der DRF Luftrettung sind Krankenpfleger und Fachpfleger für Anästhesie. Die Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr Göttingen sind Berufsfeuerwehrleute, die als Ausbilder im Rettungsdienst tätig und zudem Mitglieder einer Höhenrettungsgruppe sind. Alle Rettungsassistenten sind ausgebildete HEMS (Helicopter Emergency Medical Service) Crew Member.
Besonders herauszuheben ist das familiäre Verhältnis zum Zentrum für Anästhesie, Rettungs- und Intensivmedizin des Uniklinikums Göttingen.
Das Einsatzgebiet umfasst im wesentlichen das 5-Länder-Eck Niedersachsen, Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Überwiegend erfolgen die Einsätze in den Landkreisen Göttingen, Northeim, Osterode/Harz. Darüber hinaus wird der Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung auch von den Leitstellen Kassel, Holzminden, Höxter, Eichsfeld und Werra Meißner eingesetzt. Aufgrund der geographischen Lage des Uniklinikums Göttingen (als Haus der Maximalversorgung mit allen Fachrichtungen) werden die meisten Transporte bei Primär- und Sekundäreinsätzen nach Göttingen durchgeführt.
Die Station verzeichnet einen hohen Anteil an Stadteinsätzen, d.h. es sind eine hohe Flexibilität und besondere Ortskenntnisse erforderlich.
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