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Station Greifswald

Die Station Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern

Die am 10. April 1990 gegründete Station befindet sich am Universitätsklinikum Greifswald. Es kommt ein Hubschrauber des Typs BK 117 zum Einsatz.

  • Betreiber
    DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG (Stationsübernahme: 10. April 1992)
  • Funkrufname
    Christoph 47
  • Einsatzbereitschaft
    von 7 Uhr morgens bis Sonnenuntergang
  • Personal
    3 Piloten (DRF Luftrettung)
    20 Notärzte (Klinik der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greiswald)
    6 Rettungsassistenten (DRF Luftrettung/ Klinik der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greiswald)
  • Besondere Qualifikation des Personals
    Notärzte: Fachrichtung Anästhesie und bei Bedarf Pädiatrie
    Rettungsassistenten: HEMS (Helicopter Emergency Medical Service) Crew Member 
    Diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.
  • Alarmierende Rettungsleitstelle
    Für Notfälle: Integrierte Rettungsleitstelle Greifswald
    Für Intensivtransporte: Zentrale Vergabestelle Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin  

Das Einsatzgebiet auf einen Blick

Zur Detailansicht bitte auf das Bild clicken.

  • Notfalleinsätze: Landkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen, Mecklenburgische Seenplatte
    Intensivtransporte: Mecklenburg-Vorpommern
  • Notfallorte im Umkreis von 50 Kilometern kann der Greifswalder Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Minuten erreichen.
  • Einsatzstatistik
    seit Gründung: rund 20.000
    Einsätze 2011: 1.317 Einsätze
    Einsätze 1. Halbjahr 2011: 672 
  • Besonderheiten:
    Mit Hilfe des Landes Mecklenburg-Vorpommern haben die Rettungsschwimmer der Berufsfeuerwehr Greifswald, die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger (DGzRS) und die DRF Luftrettung ein spezielles Wasserrettungskonzept für die Region entwickelt: Mit „Christoph 47“ können die Luftretter vermisste Personen im Wasser auffinden und dort Rettungsschwimmer und Rettungsinsel absetzen. Anschließend kann durch die Landung des Hubschraubers auf einem Seenotrettungskreuzer der DGzRS und durch Absetzen des Notarztes auf dem Schiff eine schnelle notärztliche Hilfeleistung für die aus dem Wasser geretteten Personen sichergestellt werden. Dieses in Deutschland einzigartige Landeverfahren und das Absetzen von Rettungsschwimmer und Rettungsinsel mit dem Hubschrauber werden jedes Jahr von den Beteiligten im Greifswalder Bodden geübt.

    Um sicherzustellen, dass der mobilen Medizintechnik nicht der Strom an Bord ausgeht, kommt an Bord von „Christoph 47“ ein 230V-Inverter zum Einsatz. Dank dieses Spannungswandlers ist eine immerwährende Stromversorgung gewährleistet, die der Patientensicherheit dient: Neben 12-Volt-Anschlüssen steht damit während des Fluges eine redundante Stromversorgung zur Verfügung, die einen Ausfall dieser lebenswichtigen Geräte aufgrund mangelnder Akku-Kapazität verhindert.
  • Historische Entwicklung
    Am 10. April 1990 wird das Luftrettungszentrum als eines von acht in der damaligen DDR geschaffen. Die Hubschrauber des russischen Typs „Mil Mi-2“ starten mit der für das Notarztteam DDR-typischen Aufschrift „SMH“ (Schnelle Medizinische Hilfe). Im Oktober 1990 wird der Standort Bundeswehreinrichtung mit dem gleichen Hubschraubertyp, allerdings neuer Aufschrift: „SAR“. Am 10. April 1992 übernimmt die DRF Luftrettung den Stationsbetrieb in Greifswald. 1994 beginnt die Greifswalder Besatzung zusammen mit der Berufsfeuerwehr Greifswald Wasserrettungsübungen durchzuführen. Im Frühjahr 2002 erfolgt der Umzug in einen modernen Hangar.
  • Koordinaten der Station
    54° 05’ 35’’ N, 13° 24’ 50’’ E/ 1,83 m (6 ft)

Stationsnachrichten

 

13.04.2012 | Induktionsherd gefährdet Urlauberin: „Christoph 47“ lebensrettend im Einsatz

Am 10. April 1992 startete Pilot Burkhard Piper den Greifswalder Hubschrauber der DRF Luftrettung zu seinem ersten Einsatz. Auf den Tag genau 20 Jahre später waren wieder insgesamt fünf Patienten auf...

 

22.03.2012 | Einsatz für Christoph 47 auf Rügen: Bauarbeiter am Kopf getroffen

Der 20. März war ein einsatzreicher Tag für die Greifswalder Besatzung der DRF Luftrettung: Die medizinische Crew hatte gerade einen 47-jährigen Mann auf Rügen versorgt, der über Luftnot klagte, als...

 

20.02.2012 | 20.000. Einsatz für Greifswalder Hubschrauber

Der Greifswalder Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung leistete am vergangenen Wochenende seinen 20.000. Einsatz seit Übernahme der Station durch die DRF Luftrettung im April 1992. Die...


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Kontakt

DRF Stiftung Luftrettung
gemeinnützige AG
Station Greifswald
Ernst-Moritz-Arndt-Universität
Sauerbruchstraße
17487 Greifswald
T +49 711.7007-2770
T +49 3834.815400
F +49 3834.816140
station.greifswald spamgeschützt @ spamgeschützt drf-luftrettung.de

Stationsleiter
Pilot Walter Dittmann
Leitender Notarzt
Dr. Martin von der Heyden
Leitender Rettungsassistent
Mario Hubrich

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