Am 10. April 1992 übernahm die DRF Luftrettung die Station in Greifswald und ist seit 2005 mit einer BK 117 im Einsatz. Der Funkrufname des Hubschraubers lautet "Christoph 47".

Die drei Piloten der DRF Luftrettung können je mehr als 5000 Flugstunden, davon über 500 Stunden Nachtflugerfahrung, aufweisen. Sieben Rettungsassistentinnen (alle Fachkrankenschwestern für Anästhesie und Intensivmedizin), ein Rettungsassistent und 20 Notärzte, alle aus der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universität (EMAU), sind ebenfalls dabei.
Die Rettungsassistentinnen waren bis 1994 auch in der Bodenrettung aktiv, die Piloten haben Suchflüge über Wasser absolviert. Regelmäßig finden für die Greifswalder Besatzung Wasserrettungsübungen vor der Insel Greifswalder Oie statt. Die Übungen werden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger e.V. (DGzRS) mit derem Seenotrettungskreuzer Wilhelm Kaisen, dem Klinikum der Ernst-Moritz-Arndt-Universität und Rettungsschwimmern der Berufsfeuerwehr Greifswald durchgeführt.
Greifswald ist die nordöstlichste Station der DRF Luftrettung in Deutschland. Besonders wichtig ist den Greifswalder Luftrettern der Verbund mit ihren Kollegen der Stationen Bremen, Niebüll und Rendsburg.
Die Alarmierung erfolgt über die Leitstelle Greifswald. Das Einsatzgebiet der Station umfasst die Stadt Greifswald und die Landkreise Rügen, Nordvorpommern, Ostvorpommern, Demmin und Teile der Landkreise Uecker-Randow und Mecklenburg-Strelitz. Häuser der Maximalversorgung: Uniklinik Greifswald, Klinikum Neubrandenburg (ca. 60 km), Uni-Klinikum Rostock (ca. 85 km). Die Kreiskrankenhäuser: Stralsund, Bergen, Wolgast, Demmin, Pasewalk, Bartmannshagen. Weitere Krankenhäuser: Ribnitz-Damgarten, Anklam, Karlsburg, Altentreptow. Benachbarte Rettungshubschrauber: Station Güstrow ("Christoph 34", EC 135, Bundesministerium des Inneren) und Station Neustrelitz ("Christoph 48", EC 135, ADAC)
Die Einsatzorte sind im dünnbesiedelten Flächenland, durch Inseln und Halbinseln teilweise schlecht über Land erreichbar. Deshalb ist der Rettungshubschrauber die optimale Ergänzung zur Bodenrettung. Häufig werden die umliegenden Inseln, wie beispielsweise Rügen, Hiddensee und Usedom sowie die Halbinsel Darß angeflogen: Die Einsätze umfassen unter anderem Unfälle von Touristen in unbekannter Umgebung und dem schwer zu erreichenden Gelände der Steilküste, Badeunfälle, Sportbootunfälle und Suchflüge im küstennahen Bereich.
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