Seit dem 21. April 2006 stellt die DRF Luftrettung im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt die Luftrettung in Magdeburg sicher. Zum Einsatz kommt ein Rettungshubschrauber des Typs EC 135. Die DRF Luftrettung hat die Aufgaben der Bundespolizei übernommen, die vom 1. Juli 1992 bis zum 21. April 2006 für den Hubschrauberbetrieb in Magdeburg verantwortlich war.

Quelle DRF Luftrettung (Foto: Andreas Lander)
Das Team von "Christoph 36" bilden drei erfahrene Piloten der DRF Luftrettung, sechs Rettungsassistenten des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Ohrekreis, und der Johanniter Unfallhilfe, Stadtverband Magdeburg/Schönebeck, und 17 Notärzte (Fachärzte für Anästhesiologie) der Universität Magdeburg und des Klinikum Magdeburg gGmbH.
Die ausgebildeten Piloten haben mindestens 2.000 Flugstunden vorzuweisen. Des weiteren verfügen sie über besondere Tiefflug- und Landeerfahrung. Die Notärzte sind ausgebildete Fachärzte aus der Anästhesiologie und verfügen über jahrelange Praxis in der Notfallmedizin. Alle Rettungsassistenten wurden zusätzlich als HEMS-Crew-Member ausgebildet.
"Christoph 36" wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Sein Einsatzgebiet umfasst vor allem die Landkreise und kreisfreien Städte Börde, Magdeburg, Harz, Jerichower Land, Dessau-Roßlau, Altmarkkreis Salzwedel, Salzland und Stendal. Bei Bedarf führt er auch dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken durch.
Der Magdeburger Hubschrauber wird vor allem zu internistischen und chirurgischen Notfällen angefordert. Aufgrund der Nähe zu den Autobahnen A2 und A14 zählen auch Verkehrsunfälle zum häufigen Einsatzspektrum.
Seit 2006 wird die Luftrettungsstation der Landeshauptstadt Magdeburg durch die DRF Luftrettung betrieben. Auch in den nächsten sechs Jahren wird ein rot-weißer Hubschrauber die Luftrettung in...
Nach vier lebensrettenden Einsätzen am 8. Dezember freute sich die Besatzung von „Christoph 36“ nach Dienstschluss über eine besondere Überraschung: Die A Cappella-Band „medlz“ besuchte die...
Tangermünde, 19. November 2011: Ein 49-Jähriger war vom Dach gestürzt und hatte sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Er erlitt ein Schädelhirntraum sowie ein Polytrauma, darüber...