Standort ist der Mannheimer Flughafen. Seit dem 1. Juli 1986 ist die DRF Luftrettung dort mit zuständig für die Primär- und Sekundärversorgung der Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Bis heute leistete der Mannheimer Hubschrauber der DRF Luftrettung über 15.000 Einsätze. Sein Funkrufname lautet "Christoph 53".

Die Station verfügt über ein über Jahre hinweg eingespieltes Team mit erfahrenen Piloten, qualifizierten Fachärzten der Unikliniken in Heidelberg/Mannheim und Rettungsassistenten. Zum Team gehören drei Piloten der DRF Luftrettung, sechs Rettungsassistenten bzw. Intensivpfleger und 16 Notärzte. Stationsleiter ist Franz Becker, die weiteren Piloten heißen Werner Bandholz und Günther Hentschel, die ärztliche Leitung obliegt Dr. Erik Popp. Manfred Achenbach ist der Leitende Rettungsassistent. Die medizinische Besetzung erfolgt durch Fachärzte der umliegenden Kliniken sowie Rettungsassistenten und/oder Intensivpfleger der Region.
Durchschnittlich weisen die drei Piloten rund 8000 Flugstunden auf. Die Notärzte bringen, bevor sie bei der DRF Luftrettung anfangen, viel Erfahrung in der Intensiv- und Notfallmedizin mit. Die Rettungsassistenten haben eine langjährige Erfahrung im Rettungsdienst. Zudem besitzen sie eine Zusatzausbildung gemäß den Europäischen Richtlinien (JAR-OPS 3.005(d), Anhang 1) als HEMS Crew Member.
Bereitstellung der Transportlogistik für die mobile Messeinrichtung (GCMA) der Berufsfeuerwehr Mannheim (seit Mai 1997) zur Aufklärung von Chemieunfällen, sowie der Transport von Rettungsschwimmern der Berufsfeuerwehr Mannheim zu Ertrinkungsunfällen (Wasserrettung, Eisrettung). Täglich ist das Team von 7 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Der Hubschrauber ist eine EC 135 mit Intensivausrüstung, wie z.B. einem Transportinkubator.
Ursprünglich wurde „Christoph 53" als Intensivtransporthubschrauber hauptsächlich für Patientenverlegungen zwischen Kliniken angefordert. Er wurde nur dann als schneller Notarztzubringer zu Notfällen alarmiert, wenn der nächstgelegene Rettungshubschrauber bereits im Einsatz war. Mit einer Anordnung des Ministeriums für Arbeit und Soziales in Baden-Württemberg vom 5. Juli 2005 sind die Aufgaben der Intensivtransporthubschrauber in Baden-Württemberg erweitert worden. Nach dem ministeriellen Beschluss ist die Entfernung eines Luftrettungsmittels zum Einsatzort ausschlaggebend für die Alarmierung. Nun wird "Christoph 53" direkt von den zuständigen Rettungsleitstellen für Notfalleinsätze angefordert, wenn er das notarztbesetzte Luftrettungsmittel darstellt, das den Einsatzort am schnellsten erreicht.
Einsätze werden für die Zentren der Maximalversorgung (Unikliniken) in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen geflogen. Dazu kommt die Verlegung intensivpflichtiger Patienten mit z.B. Verbrennungen, Schädel-Hirn-Verletzungen, Polytraumata (Mehrfachverletzungen) oder schweren internistischen Erkrankungen. Zudem gibt es Teamtransporte für die Transplantationszentren der Uniklinik Heidelberg und Mannheim.
Zusätzliche Primärversorgung im industriell dicht besiedelten Ballungszentrum Rhein-Neckar mit rund zwei Millionen Einwohnern. Die Einsatzkoordinierung erfolgt durch die Rettungsleitstelle Rhein-Neckar in Ladenburg.
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