Die Münchener Station der DRF Luftrettung existiert seit dem 1. April 1991. Sie wird durch die HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH betrieben. Zum Einsatz kommt ein Intensivtransporthubschrauber (ITH) des Typs EC 145.

Acht Piloten, zwei Copiloten, Notfall- und Intensivmediziner vom Klinikum München/Großhadern und Rettungsassistenten des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) bilden das Team des Münchner ITH. Stationsleiter ist Dietmar Gehr. Die Leitung der Notärzte obliegt Dr. Stephan Prückner. Leitender Rettungsassistent ist Peter Kleber.
Neben der Instrumentenflugberechtigung verfügen die Piloten über große Erfahrung im 24-Stunden-Luftrettungsdienst. Die Hubschrauberärzte sind ausgebildete Fachärzte für Anästhesie oder Chirurgie mit praktischer Erfahrung und Kompetenz in der Notfall- und Intensivmedizin. Sie sind darüber hinaus für die Durchführung von Intensivtransporten nach DIVI-Richtlinien qualifiziert. Die Rettungsassistenten des ASB München verfügen über mehrjährige Erfahrungen in Rettungsdienst und Intensivtransport. Teilweise besitzen sie die Doppelqualifikation als Fachpflegekraft für Intensivmedizin.
Der an der Station München eingesetzte Hubschrauber ist 24 Stunden täglich einsatzbereit. In der Nacht werden bei gezielter Anforderung durch einen Notarzt vor Ort auch Primärtransporte (nach besonderen Verfahren) durchgeführt. Die Münchner Station ist die erste in Deutschland, die seit Juli 2009 Night Vision Goggles einsetzt. Die am Pilotenhelm befestigten Brillen verstärken das in der Nacht vorhandene Restlicht und bieten so den Piloten eine neue optische Orientierung in der Dunkelheit. Regelmäßig werden zudem Inkubatortransporte, Transporte von Transplantationsteams sowie intensivmedizinische Maximaltherapien, wie ECLA, IABP etc., durchgeführt. An Bord von Christoph München kommt beispieslweise der Inkubator Space Pod für Neugeborene zum Einsatz.
Alarmiert durch die Koordinierungszentrale für Intensivtransporte in Bayern führt der ITH-München länderübergreifende Interhospitaltransfers von Intensivpatienten, auch im angrenzenden Ausland, durch. Schwerpunktgebiete sind dabei Süddeutschland und Österreich. Durch die Nähe zum Alpenvorland kommt es im Bereich der Notfallrettung häufig zu Bergrettungseinsätzen.
Die HDM Luftrettung hat langjährige Erfahrung im Nachtflug. Seit über zwei Jahren und setzt „Christoph München“ Night Vision Goggles (Nachtsichtbrillen) bei Nachteinsätzen ein. Dies war der Grund für...
Mitte Juli hat die Münchner Station der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH ihre neuen Sozialräume am Klinikum Großhadern bezogen. Für die feierliche Einweihung des Gebäudes hat die Station am 14....
Heute bezieht die Münchener Station der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH ihre neuen Sozialräume am Klinikum Großhadern. Nach einem knappen Jahr Bauzeit ist das neue Personaldienstgebäude nun fertig...