Zum 1. Juli 2006 hat die DRF Luftrettung den Flugbetrieb am DRK-Luftrettungszentrum in Nordhausen übernommen. Zum Einsatz kommt ein Rettungshubschrauber des Typs EC 135. Die DRF Luftrettung führt die Aufgaben der Bundespolizei weiter, die vom 2. November 1992 bis zum 30. Juni 2006 für den Hubschrauberbetrieb in Nordhausen verantwortlich war.

Das Team von "Christoph 37" bilden drei erfahrene Piloten der DRF Luftrettung, fünf Rettungsassistenten des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Nordhausen, und zehn Notärzte des Südharz-Krankenhauses Nordhausen. Die Leitung der Notärzte liegt bei Dr. Norbert Leib. Stationsleiter ist Rettungsassistent Matthias Dietrich, leitender Stationspilot ist Martin Wagner.
Die Piloten haben mindestens 2.000 Flugstunden vorzuweisen. Des weiteren verfügen sie über besondere Tiefflug- und Außen-Landeerfahrung. Die Notärzte sind ausgebildete Fachärzte aus der Anästhesiologie und Intensivmedizin. Alle Rettungsassistenten wurden zusätzlich als HEMS-Crew-Member ausgebildet.
Der Nordhausener Hubschrauber wird vor allem zu Notfällen angefordert. Bei Bedarf werden auch Intensivtransporte durchgeführt.
Das Einsatzgebiet von "Christoph 37" umfasst vor allem die Landkreise Nordhausen, Kyffhäuser, Unstrut Hainich, Eichsfeld, Sangerhausen, Wernigerode, Quedlinburg, Goslar und Osterode.
Zum Einsatzgebiet zählt auch der gesamte Harz mit dem höchsten Berg, dem Brocken. Darüber hinaus ist die Crew des Nordhäuser Rettungshubschraubers bereichsübergreifend in den Landkreisen Werra Meißner, Mansfelder Land und Eisenach im Einsatz. Für den Transport von Intensivpatienten werden die Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen angeflogen. Zu den häufig angeflogenen Kliniken zählen das Zentralklinikum Bad Berka, die BGU Halle, das Herzzentrum Leipzig, die Uniklinik Göttingen, die Uniklinik Magdeburg und die Unikliniken Jena.
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