Ab 1974 wurde die Station in Nürnberg zunächst von der Bundeswehr betrieben. Seit 1998 ist die DRF Luftrettung vom Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nürnberg (ZRFN) mit der Sicherstellung der Luftrettung beauftragt.

Zum Team zählen drei Piloten der DRF Luftrettung und 35 Notärzte des Klinikums Nürnberg, der Uni Erlangen, des Klinikums Fürth und des Klinikums Neumarkt. Die sieben Rettungsassistenten kommen von der DRF Luftrettung und von der Berufsfeuerwehr Nürnberg.
Die Rettungsassistenten haben eine Zusatzausbildung zum Windenführer (Winchoperator), um den Piloten bei der Durchführung von Rettungseinsätzen mit Seilwinde zu unterstützen. Die an der Station Nürnberg tätigen Notärzte und Rettungsassistenten müssen einmal im Jahr an einem Windentraining teilnehmen, das theoretische und praktische Einheiten enthält.
Einsätze führen den Helikopter unter anderem in die Klettergärten der Fränkischen Schweiz und an die Fränkische Seenplatte. Deshalb ist die Rettungswinde so wichtig.
Alarmierende Leitstelle, die von allen Nachbarleitstellen die Informationen für einen Einsatz bekommt, ist Nürnberg. Die Nachbarleitstellen sind Amberg, Regensburg, Schwabach, Ansbach, Würzburg, Bamberg, Bayreuth, Weiden und Schweinfurt.
Die Station in Nürnberg ist die einzige der DRF Luftrettung, bei der eine fest installierte Rettungswinde (90 Meter Seillänge) eingesetzt wird. In diesem Zusammenhang ist die enge Zusammenarbeit mit der BRK Bergwacht und der Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Nürnberg herauszuheben.
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