Die Regensburger Station der DRF Luftrettung existiert seit August 1994. Sie wird von der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH betrieben. Zum Einsatz kommt ein Hubschrauber des Typs EC 145.

Die Besatzung besteht rund um die Uhr aus zwei Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten. Stationsleiter ist Joachim Krumm. Insgesamt verfügt die Station Regensburg über sechs Piloten der DRF Luftrettung, 13 Rettungsassistenten und 20 Notärzte. Die Leitung der Notärzte obliegt Dr. Markus Zimmermann. Die Mediziner kommen vom Universitätsklinikum Regensburg und den umliegenden Kliniken. Die Rettungsassistenten werden durch das Bayrische Rote Kreuz, Kreisverband Regensburg, gestellt. Der leitende Rettungsassistent der Station ist Dietmar Wagenthaler.
Neben der Instrumentenflugberechtigung und einer Ausbildung in Crew Ressource Management verfügen alle Piloten über 10 Jahre Erfahrung im 24-Stunden-Luftrettungsdienst. Die Hubschrauberärzte besitzen als ausgebildete Fachärzte langjährige Erfahrung in Intensiv- und Notfallmedizin. Die Rettungsassistenten besitzen als ausgebildete Fachpflegekräfte für Intensivmedizin langjährige Erfahrung im intensivmedizinischen und notfallmedizinischen Bereich.
Regensburg ist bayernweit die einzige Dual-Use-Station (Primär- und Sekundärauftrag) im 24-Stunden-Betrieb. In der Nacht werden bei gezielter Anforderung durch einen Notarzt vor Ort auch Primärtransporte (nach besonderen Verfahren) durchgeführt.
In den letzten Jahren ist unter Mitwirkung der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH in Bayern ein Wasserrettungskonzept entwickelt worden, dessen Ziel es ist, die Hilfsfrist für Ertrinkende und damit die Zahl der Ertrinkungstoten zu senken.
Das Gemeinschaftsprojekt "Notarzt für Kinder NOKI" wurde im Mai 2005 von der Station Regensburg zusammen mit dem Verein Sternschnuppe e.V. und der Uniklinik Regensburg ins Leben gerufen. Mit dem Ziel, die notfallmedizinische Versorgung von lebensbedrohlich erkrankten oder verletzten Kindern in Ostbayern zu verbessern, ist der Regensburger Intensivtransporthubschrauber rund um die Uhr im Einsatz. Er ist mit hoch qualifizierten und von Kindernotfallmedizinern speziell geschulten Notärzten und Rettungsassistenten besetzt.
Die Rettungsleitstellen alarmieren NOKI in der Regel bei Meldebildern wie Polytrauma, Reanimation, Schädel-Hirn-Trauma, bei Ertrinkungsunfällen und wenn ein anwesender Arzt den Hubschrauber nachfordert.
Alarmiert durch die Koordinierungszentrale für Intensivtransporte in Bayern führt der Hubschrauber der DRF Luftrettung lebensrettende Intensivtransporte von Patienten in Ostbayern, aber auch in den angrenzenden Regionen und Ländern durch. Durch die Nähe zur Donau und zum Bayerischen Wald kommt es im Bereich der Notfallrettung auch zu Wasserrettungs- und Bergrettungseinsätzen.
Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 85 bei Wetterfeld wurde die Besatzung des Regensburger Hubschraubers am späten Pfingstsonntagabend gerufen. Nachdem sie die Vorfahrt eines...
Eine sprichwörtlich „filmreife“ Weihnachtsspende erhielt die Regensburger Station der DRF Luftrettung genau eine Woche vor Heiligabend: Bianca und Rudolf Pretzl übergaben 414 Euro an die...
Auf große Resonanz stießen in der vergangenen Woche zwei Veranstaltungen der DRF Luftrettung. Die Station Regensburg weihte am 26. September im Rahmen eines Festakts ihren neuen Hangar ein. Vorher...