Die Regensburger Station der DRF Luftrettung existiert seit August 1994. Sie wird von der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH betrieben. Zum Einsatz kommt ein Hubschrauber des Typs EC 145.

Die Besatzung besteht rund um die Uhr aus zwei Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten. Stationsleiter ist Joachim Krumm. Insgesamt verfügt die Station Regensburg über sechs Piloten der DRF Luftrettung, 13 Rettungsassistenten und 20 Notärzte. Die Leitung der Notärzte obliegt Dr. Jens Kramer. Die Mediziner kommen vom Universitätsklinikum Regensburg und den umliegenden Kliniken. Die Rettungsassistenten werden durch das Bayrische Rote Kreuz, Kreisverband Regensburg, gestellt. Der leitende Rettungsassistent der Station ist Klaus Dworschak.
Neben der Instrumentenflugberechtigung und einer Ausbildung in Crew Ressource Management verfügen alle Piloten über 10 Jahre Erfahrung im 24-Stunden-Luftrettungsdienst. Die Hubschrauberärzte besitzen als ausgebildete Fachärzte langjährige Erfahrung in Intensiv- und Notfallmedizin. Die Rettungsassistenten vom BRK Regensburg verfügen über mehrjährige Erfahrungen in Rettungsdienst und Intensivtransport. Teilweise besitzen sie die Doppelqualifikation als Fachpflegekraft für Intensivmedizin.
Regensburg ist bayernweit die einzige Dual-Use-Station (Primär- und Sekundärauftrag) im 24-Stunden-Betrieb. In der Nacht werden bei gezielter Anforderung durch einen Notarzt vor Ort auch Primärtransporte (nach besonderen Verfahren) durchgeführt. Die Regensburger Station wird in diesem Jahr bundesweit die zweite Luftrettungsstation sein, die Nachtsichtgeräte (Night Vision Goggles) für nächtliche Rettungseinsätze einsetzen darf. Die am Pilotenhelm befestigten Brillen verstärken das in der Nacht vorhandene Restlicht und bieten so den Piloten eine neue optische Orientierung in der Dunkelheit.
Außerdem werden für Patienten mit akutem Atemnotsyndrom oder Herz-Kreislauf-Versagen spezielle Transporte unter Beibehaltung der intensivmedizinischen Therapie durchgeführt. So werden beispielsweise an Bord von „Christoph Regensburg“ schwer kranke Patienten transportiert, die an die Mini-Herz-Lungen-Maschine „Cardiohelp“ angeschlossen werden. Diese Einsätze werden in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Regensburg durchgeführt, die das System entwickelt hat.
In den letzten Jahren ist unter Mitwirkung der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH in Bayern ein Wasserrettungskonzept entwickelt worden, dessen Ziel es ist, die Hilfsfrist für Ertrinkende und damit die Zahl der Ertrinkungstoten zu senken.
Das Gemeinschaftsprojekt "Notarzt für Kinder NOKI" wurde im Mai 2005 von der Station Regensburg zusammen mit dem Verein Sternschnuppe e.V. und der Uniklinik Regensburg ins Leben gerufen. Mit dem Ziel, die notfallmedizinische Versorgung von lebensbedrohlich erkrankten oder verletzten Kindern in Ostbayern zu verbessern, ist der Regensburger Intensivtransporthubschrauber rund um die Uhr im Einsatz. Er ist mit hoch qualifizierten und von Kindernotfallmedizinern speziell geschulten Notärzten und Rettungsassistenten besetzt.
Die Rettungsleitstellen alarmieren NOKI in der Regel bei Meldebildern wie Polytrauma, Reanimation, Schädel-Hirn-Trauma, bei Ertrinkungsunfällen und wenn ein anwesender Arzt den Hubschrauber nachfordert.
Alarmiert durch die Koordinierungszentrale für Intensivtransporte in Bayern führt der Hubschrauber der DRF Luftrettung lebensrettende Intensivtransporte von Patienten in Ostbayern, aber auch in den angrenzenden Regionen und Ländern durch. Durch die Nähe zur Donau und zum Bayerischen Wald kommt es im Bereich der Notfallrettung auch zu Wasserrettungs- und Bergrettungseinsätzen.
Eine stolze Spende von 1.315 Euro konnte die Hubschrauberstation Regensburg der DRF Luftrettung Ende Oktober für sich verbuchen. Und das kam so: Während des dreitägigen Kirchweihfestes in Hinterzhof...
Der Murner See ist ein beliebtes Tauchrevier im Oberpfälzer Seenland. Zahlreiche Hobbytaucher tummeln sich dort vor allem an den Wochenenden. So auch am letzten Sonntag im Oktober, an dem sich...
Einen Miniaturhubschrauber der EC 145 erhielt kürzlich die Regensburger Station. Mitglieder der Interessengemeinschaft Plastikmodellbau in Regensburg hatten das Modell originalgetreu nachgebaut und...