Seit dem 1. Oktober 2009 ist "Christoph 51" am Flugplatz Pattonville stationiert. Die Station in Stuttgart wurde am 9. Juni 1989 durch die DRF Luftrettung am Flughafen Stuttgart in Betrieb genommen. Der erste dort stationierte Hubschrauber war eine Bell 206-Long Ranger. Im Oktober 1989 wurde auf die Eurocopter BO 105 umgestellt, seit Dezember 1993 ist eine Eurocopter BK 117 im Einsatz.

v.l.n.r: Thomas Roth (Stationsleiter), Dirk Gockeler (leitender Rettungsassistent) und Dr. Gregor Lichy (leitender Arzt)
Die DRF Luftrettung gedenkt des Teams von "Christoph 51" und der Patientin, die während eines Einsatzes am 28. September 2005 auf tragische Weise ums Leben gekommen sind. Ihr Verlust ist durch nichts zu ersetzen. Das bestehende Team der Station Stuttgart versucht ihre Aufgabe in ihrem Sinne fortzuführen.
Die Besatzung der Station Stuttgart besteht aus drei Piloten der DRF Luftrettung, neun Rettungsassistenten und 20 Notärzten aus den umliegenden Kliniken der Region.
Der Hubschrauber ist mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzt. Bei den Ärzten handelt es sich um Fachärzte aus den umliegenden Kliniken, meistens Anästhesisten, aber auch Internisten und ein Kinderarzt. Alle Rettungsassistenten sind ausgebildete HEMS-Crew-Member.
Ursprünglich wurde „Christoph 51" als Intensivtransporthubschrauber hauptsächlich für Patientenverlegungen zwischen Kliniken angefordert. Er wurde nur dann als schneller Notarztzubringer zu Notfällen alarmiert, wenn der nächstgelegene Rettungshubschrauber bereits im Einsatz war. Mit einer Anordnung des Ministeriums für Arbeit und Soziales in Baden-Württemberg vom 5. Juli 2005 sind die Aufgaben der Intensivtransporthubschrauber in Baden-Württemberg erweitert worden. Nach dem ministeriellen Beschluss ist die Entfernung eines Luftrettungsmittels zum Einsatzort ausschlaggebend für die Alarmierung. Nun wird "Christoph 51" direkt von den zuständigen Rettungsleitstellen für Notfalleinsätze angefordert, wenn er das notarztbesetzte Luftrettungsmittel darstellt, das den Einsatzort am schnellsten erreicht.
Das Einsatzgebiet für Notfalleinsätze umfasst die Gebiete Stuttgart, Ludwigsburg, Esslingen, Calw, Pforzheim, Rems-Murr, Ostalb, Göppingen, Reutlingen, Tübingen, Zollern-Alb, Heilbronn, Schwäbisch Hall und Hohenlohe. Im Rahmen der Intensivtransporte werden der gesamte süddeutsche Raum, Österreich, die Schweiz und Frankreich angeflogen. Bisher hat die Besatzung insgesamt über 14.000 Einsätze geleistet.
Am 9. Juni kam es auf der Autobahn A6 auf Höhe Neuenstein zu einem Auffahrunfall, an dem mehrere LKW und der Kleinbus einer Reisegruppe beteiligt waren. Dabei wurden zahlreiche Personen zum Teil...
Am Abend des 9. Juni wurde "Christoph 51" um 17:55 Uhr von der Rettungsleitstelle Ludwigsburg zu einem Arbeitsunfall alarmiert. Ein Arbeiter in einem Betrieb in Großsachsenheim war mitsamt...
„Verdacht auf Schlaganfall“: So lautete das Meldebild eines Einsatzes, zu dem der Stuttgarter Hubschrauber der DRF Luftrettung am 26. Mai von der Rettungsleitstelle Esslingen alarmiert worden war. Um...