Vom 1. Mai bis zum 31. Dezember 1993 betreute die Firma Heliflight die Station in Suhl. Zum Einsatz kam ein Hubschrauber des Typs R 22. Am 1. Januar 1994 wurde der Hubschrauberbetrieb am Zentralklinikum Suhl endgültig von der DRF Luftrettung übernommen.

Die Station Suhl verfügt über ein eingespieltes Team von hoch motivierten Mitarbeitern: drei Piloten der DRF Luftrettung, drei Rettungsassistenten sowie 20 Notärzte, die vom Zentralklinikum Suhl, dem Klinikum Meiningen und dem Klinkum Sonneberg gestellt werden. Alle Rettungsassistenten sind ausgebildete HEMS (Helicopter Emergency Medical Service) Crew Member. Diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.
Der Rettungshubschrauber mit dem Funkrufnamen „Christoph 60“ wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist er täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Hubschrauber des Typs EC 135 in maximal 15 Minuten erreichen. Die EC 135 gehört zur neuesten Hubschraubergeneration: leise und leistungsstark.
„Christoph 60“ ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung am Einsatzort und während des Fluges notwendig sind. Dazu zählt auch ein mobiles Sonographiegerät. Das Ultraschallgerät kommt bei Bedarf am Einsatzort zur Anwendung. Damit können innere Blutungen vor Ort schnell erkannt werden. Die Besatzung kann beispielsweise noch vor Ort entscheiden, in welche Klinik der Patient optimal weiterbehandelt werden kann.
Das Einsatzgebiet erstreckt sich Nord-Süd vom Erfurter Becken bis zum Frankenland und Ost-West vom Thüringer Wald bis zur Rhön.
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