Die DRF Luftrettung besteht aus einem gemeinnützigen Förderverein, einer Stiftung des bürgerlichen Rechts, einer gemeinnützigen AG sowie deren Tochterunternehmen. Die Stiftung, die der Aufsicht des Regierungspräsidiums Stuttgart untersteht, überwacht die operative Tätigkeit der gemeinnützigen AG. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die DRF Luftrettung auf Förderer angewiesen. Die Förderbeiträge kommen der gemeinnützigen Arbeit der DRF Luftrettung zugute.
Die Krankenkassen sichern im bundesweiten Durchschnitt nur eine Grundversorgung der DRF Luftrettung. So muss die gemeinnützig tätige DRF Luftrettung Investitionskosten, z.B. in ihre Flotte, Fortbildungen oder Medizintechnik, selbst tragen. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die DRF Luftrettung daher auf Förderer angewiesen. Die Fördermittel gehen beim gemeinnützigen DRF e.V. ein. Dieser leitet die Fördermittel an die DRF Stiftung Luftrettung und die DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG weiter, um aktiv die Luftrettung mit zu finanzieren.
Zur DRF Luftrettung gehören in Deutschland die HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH und die HSD Luftrettung gemeinnützige GmbH. In Österreich zählt die ARA-Flugrettungs GmbH, in Dänemark die Falck DRF Luftambulance A/S dazu. Rund 660 Notärzte, 320 Rettungsassistenten, 160 Piloten sowie etwa 80 Techniker sind für die DRF Luftrettung im Einsatz. Im Jahr 2012 leistete sie insgesamt 38.748 Rettungseinsätze.