Jahresbericht DRF e.V. 2020

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Im Vordergrund ein Learjet der DRF Luftrettung, im Hintergrund ein Hubschrauber des Typs EC135.
(Quelle: DRF Luftrettung)

Kein einziger Hubschrauber der DRF Luftrettung blieb coronabedingt am Boden, seit die Pandemie im Frühjahr 2020 die Welt verändert und eine von Europas führenden Luftrettungsorganisationen vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt hat. Der Förderverein der DRF Luftrettung hat die erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der Krise mit all ihm zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützt.

Der Jahresbericht 2020 des DRF e.V. wirft einen Blick auf das vergangene Jahr. Er enthält neben Informationen zur Arbeit und zur Finanzierung der Luftretter*innen auch berührende Patient*innengeschichten sowie einen Rückblick auf die Erfolge während der Coronapandemie, wie zum Beispiel die Einführung der neuen Technologie – die Isoliertrage „EpiShuttle“. Zudem spricht der geschäftsführende Vorstand des DRF e.V., Dr. Krystian Pracz, in einem ausführlichen Gespräch über die elementare Bedeutung aller Unterstützer*innen des Fördervereins.

Zwei Männer stehen an einem Hubschrauber und unterhalten sich.
Intensivtransporthubschrauber: Vom Mut Einzelner und permanentem Wandel
Am 1. April 1991 wurde „Christoph München“ als erster offizieller Intensivtransporthubschrauber (ITH) Deutschlands in Dienst gestellt. Davor waren Verlegungen von Patientinnen und Patienten unter intensivmedizinischen Bedingungen eine Rarität. Heute sind ITHs ein wichtiger Bestandteil des Rettungssystems in Deutschland. Welche Herausforderungen es auf dem Weg dahin zu meistern galt, welche Bedeutung der Intensivtransporthubschrauber für die DRF Luftrettung heute hat und was das alles mit dem Thema Nachtflug zu tun hat? Darüber haben wir mit Dr. med. Jörg Braun, Fachbereichsleiter Medizin, gesprochen.