12.05.2021 |
Neues von den Stationen

Crew von ,,Christoph Weser“ rettet abgestürzten Wanderer in Oberfranken

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Rot-weißer Hubschrauber auf grüner Wiese
Nach einer Verlegung eines Patienten wurde „Christoph Weser“ zu einem Primäreinsatz gerufen. (Quelle: DRF Luftrettung)

Es war ein ereignisreicher Tag für „Christoph Weser“. Der erste Einsatz: eine Patientenverlegung von Neumünster in Schleswig-Holstein nach Lichtenfels in Oberfranken. „Diese verlief reibungslos“, sagt Pilot Keno Hesselbarth, „wir hatten vor dem geplanten Rückflug sogar noch Zeit für eine kurze Kaffeepause an der am Klinikum Lichtenfels stationierten DRK Station.“ Was dann folgte, ist auch für erfahrene Luftretter*innen kein Alltag. Über Funk erfuhr die Crew, dass in der Nähe ein Wanderer abgestürzt war. „Wir haben der zuständigen Leitstelle unsere Hilfe angeboten“, erläutert Keno Hesselbarth, „der Unfallort, der Staffelberg, ist nicht weit entfernt.“ Das Angebot nahm die Leitstelle gerne an, nach sechs Flugminuten war „Christoph Weser“ am Einsatzort.

Dr. Matthias Huber, unser Notarzt, war schneller beim Patienten, als ich überhaupt gucken konnte
Keno Hesselbarth, Pilot

Der 53-jährige Wanderer war, beim Versuch ein Foto zu machen, abgerutscht und etwa vier Meter tief in eine Felsspalte gefallen. Andere Wanderer hatten den bodengebundenen Rettungsdienst verständigt, zum Einsatz kamen darüber hinaus Bergwacht, Feuerwehr und Polizei.

„Mit Hilfe einer Drehleiter der Feuerwehr konnte der Mann aus der Felsspalte gerettet werden und wir haben ihn dann ins Krankenhaus nach Bayreuth gebracht“, berichtet Keno Hesselbarth, „danach sind wir nach Hause geflogen.“ Um 18.57 Uhr landete „Christoph Weser“ – ein ereignisreicher Arbeitstag ging damit zu Ende. 

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