Station Fresach: „RK-1“

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Rot-weißer Hubschrauber
Station Fresach RK-1 (Quelle: ARA Flugrettung)

Im April 2001 wurde die Kärntner Station der ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH Fresach gegründet. Es kommt ein hochmoderner Hubschrauber des Typs H145 zum Einsatz. Die Einsatzbereitschaft ist von 7 Uhr bis 22 Uhr gewährleistet.

Einsätze von „RK-1” Fresach

1. Halbjahr 2021: 520
2020: 983
2019: 943
2018: 908
2017: 960
2016: 1.046
2015: 1.054

Die Notarzthubschrauber „RK-1“ und „RK-2“ der ARA Flugrettung sind mit einer fest installierten Rettungswinde ausgerüstet. Diese Sonderausstattung ist oft für die Rettung von Verletzten in Bergregionen erforderlich. Regelmäßige Rettungsübungen mit der Winde sind für die auf dem Fresacher Hubschrauber tätigen Notfallsanitäter*innen und Ärzt*innen daher Pflicht. Ebenso nehmen alle Besatzungsmitglieder jährlich an einer Alpinschulung teil. Diese Fortbildungen werden über den ÖRK Landesverband Kärnten organisiert. Darüber hinaus verfügt der Notarzthubschrauber über alle medizintechnischen Geräte, die für die Patient*innenversorgung notwendig sind. Verbrauchsmaterial, wie z.B. Medikamente, wird über das ÖRK gestellt.

Seit Oktober 2014 ist die ARA Flugrettung Mitglied der IKAR (Internationale Kommission für Alpines Rettungswesen). Ziel der Organisation mit ihren 72 Mitgliedern ist es, die alpine Rettung und Sicherheit weiterzuentwickeln.

Das Team der ARA Flugrettung Station Fresach

• 5 Pilot*innen
• 17 Notärzt*innen
• 7 Flugretter*innen
• 5 HEMS TC
• Stationsleiter: Markus Winkler
• Leitender Notarzt: Dr. Gernot Aichinger
• Leitender HEMS TC: Christian Zlöbl
• Leitender Flugretter: Philipp Heidenreich

Besonderheiten

Aufgrund des alpinen Einsatzgebietes gehört die Rettung von verunglückten Personen aus schwer zugänglichem Gelände zu einer der vielen Aufgaben des Fresacher Notarzthubschraubers. Der Hubschrauber der ARA Flugrettung verfügt über eine fest installierte Seilwinde, mit der Einsätze in alpinem Gelände durchgeführt werden können, wenn die Landung am Einsatzort nicht möglich ist. Das Windenseil ist 90 Meter lang, die Länge kann flexibel angepasst werden. Insgesamt können bis zu 270 kg transportiert werden. Die ARA Flugrettung hat damit in Österreich ein Alleinstellungsmerkmal: Neben dem Fresacher Hubschrauber setzt nur noch ihr Reuttener Hubschrauber eine Rettungswinde ein.

 

Der Energiekonzern Kelag ist ein Partner des Fördervereins der ARA Flugrettung.