Nassfeld: Grünes Licht für ARA-3

Ein rot-weißer Rettungshubschrauber steht auf einer Skipiste während eines Einsatzes

Im kommenden Winter werden die Gäste am Nassfeld notfallmedizinisch wieder optimal versorgt sein. Der „ARA-3“ der ARA Flugrettung fliegt ab 18. Dezember im größten Kärntner Schigebiet. (Quelle: ARA Flugrettung)

 

Jetzt ist es fix: Die ARA Flugrettung wird in der Wintersaison 2021/2022 am Kärntner Nassfeld einen Notarzthubschrauber betreiben. Voraussichtlich wird ab 18. Dezember geflogen. Der neue „ARA-3“ steht auch für Primäreinsätze abseits der Schipiste zur Verfügung.

Was lange währt, wird endlich gut. Selten hat dieses Motto besser gepasst als zum Werdegang der neuen saisonalen Notarzthubschrauber-Station der gemeinnützigen ARA Flugrettung am Kärntner Nassfeld. „Es war wahrlich keine leichte Geburt. Nun liegen aber alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen vor. Am 18. Dezember legen wir los“, freut sich der Geschäftsführer der ARA Flugrettung Thomas Jank.

Viele Jahre hat das Unternehmen Flymed das Schigebiet Nassfeld notärztlich aus der Luft versorgt. Im Jahr 2020 ist der Eigentümer verstorben. Das dadurch entstandene Vakuum in der notfallmedizinischen Versorgung wird nun durch die gemeinnützige ARA Flugrettung beseitigt. Zum Einsatz kommt ein Notarzthubschrauber aus dem Hause Airbus vom Typ EC135P2+ mit einer DreiPersonen-Crew – bestehend aus Pilot, HEMS-TC (Flugretter) und Notarzt. „Der Rufname wird ARA-3 lauten“, verrät Stationsleiter Philipp Heidenreich.

Bei den Nassfeld-Bergbahnen, der Pramollo AG, ist Vorstand Christian Krisper erleichtert, dass es für die Stationierung des Notarzthubschraubers nun endlich grünes Licht von den Behörden gibt: „Die Sicherheit unserer Gäste liegt uns sehr am Herzen. Wir sind froh, dass wir nun mit der ARA Flugrettung einen professionellen und verlässlichen Partner für die notfallmedizinische Versorgung unseres Schigebiets gewinnen konnten.“

Der Notarzthubschrauber ARA-3 wird – im Gegensatz zur Vergangenheit – die notfallmedizinische Versorgung des gesamten Gail- und Lesachtals sicherstellen. „Wir sind in das Kärntner Leitstellensystem vollumfänglich eingebunden und können daher tagsüber auch Primäreinsätze abseits der Schipiste absolvieren“, erzählt der stellvertretende Geschäftsführer Andreas Grießer.

Für die gemeinnützige ARA Flugrettung arbeiten aktuell 94 Personen: 13 Piloten, 13 Windenoperatoren (HEMS-TC), 19 Flugretter, 39 Notärzte und sieben Verwaltungskräfte. In Fresach und Reutte wird mit einer Viermann-Crew (Pilot, Windenoperator, Flugretter, Notarzt) geflogen, die bei Bedarf sogar noch um weitere Spezialkräfte (Bergretter, Fachärzte, Intensivpfleger, Hundeführer bei Lawineneinsätzen…) ergänzt werden kann. Am Nassfeld kommt eine EC135P2+ mit einer Drei-Personen-Crew (Pilot, HEMS-TC, Notarzt) zum Einsatz.

Die ARA Flugrettung wurde 2001 gegründet. Im August dieses Jahres feierten die rot-weiß-roten Flugretter ihr 20-jähriges Bestandsjubiläum. Das Unternehmen, das mit dem Kärntner Roten Kreuz kooperiert, gehört zur DRF Luftrettungs-Gruppe und betreibt in Österreich aktuell mit Fresach (Kärnten) und Reutte (Tirol) zwei Standorte.

 

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