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Forschungspreis der DRF Stiftung Luftrettung

  • Übergabe des Forschungspreises 2014 an Dr. med. Christian Kleber. V.l.n.r.: Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung, Prof. Dr. med. Erik Popp, Projektleiter Forschungspreis im medizinisch-wissenschaftlichen Beirat der DRF Luftrettung, Preisträger Dr. med. Christian Kleber, Prof. Dr. med. André Gries, Vorsitzender des medizinisch-wissenschaftlichen Beirats der DRF Luftrettung.
    Übergabe des Forschungspreises 2014 an Dr. med. Christian Kleber. V.l.n.r.: Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung, Prof. Dr. med. Erik Popp, Projektleiter Forschungspreis im medizinisch-wissenschaftlichen Beirat der DRF Luftrettung, Preisträger Dr. med. Christian Kleber, Prof. Dr. med. André Gries, Vorsitzender des medizinisch-wissenschaftlichen Beirats der DRF Luftrettung.
  • Preisverleihung 2013, v.l.n.r.: Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung, Dr. Jan Wnent, Priv.-Doz. Dr. med. Erik Popp, Projektleiter Forschungspreis im medizinisch-wissenschaftlichen Beirat der DRF Luftrettung, Prof. Dr. med. André Gries, Vorsitzender des medizinisch-wissenschaftlichen Beirats der DRF Luftrettung, Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung.
    Preisverleihung 2013, v.l.n.r.: Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung, Dr. Jan Wnent, Priv.-Doz. Dr. med. Erik Popp, Projektleiter Forschungspreis im medizinisch-wissenschaftlichen Beirat der DRF Luftrettung, Prof. Dr. med. André Gries, Vorsitzender des medizinisch-wissenschaftlichen Beirats der DRF Luftrettung, Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung.

Die DRF Stiftung Luftrettung hat im Mai 2014 zum 3. Mal ihren mit 5.000 € dotierten Forschungspreis verliehen.

„Requirement for a structured algorithm in cardiac arrest following major trauma: Epidemiology, management errors, and preventability of traumatic deaths in Berlin“ ist der Titel der Studie, die die Gutachter und Mitglieder des Beirats überzeugt hat. Durchgeführt wurde sie in einer „Interdisziplinären Kooperation zwischen dem Institut für Rechtsmedizin und der AG Polytrauma des Centrums für Muskuloskeletale Chirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin“. Gegenstand der Untersuchung ist die Frage, warum schwerverletzte Patienten mit Kreislaufstillstand eine deutlich schlechtere Überlebenschance haben als Patienten, die unverletzt sind und einen Kreislaufstillstand beispielsweise durch einen Herzinfarkt erlitten haben. Ziel der Forschungsgruppe war es zu prüfen, welche präklinischen Maßnahmen das Überleben dieser speziellen Patientengruppe verbessern können und ob vermeidbare Fehler bei der Behandlung existieren.

Prof. Dr. med. Erik Popp, Projektleiter Forschungspreis im medizinisch-wissenschaftlichen Beirat der DRF Luftrettung, erläutert: „In diesem Jahr haben wir vier hochkarätige Arbeiten erhalten, die wir der Gutachterkommission vorgelegt haben. Wir freuen uns, den Forschungspreis der Arbeitsgruppe von Dr. Christian Kleber zu verleihen zu können, da sich ihre Arbeit durch eine Kooperation klinisch tätiger Ärzte und der Rechtsmedizin auszeichnet. Relevant ist auch der praxisnahe und handlungsorientierte Ansatz, denn die Autoren fordern – basierend auf ihren Ergebnissen – einen speziellen Trauma-Reanimation-Algorithmus zu entwickeln und liefern dafür auch gleich einen Vorschlag.“

Hintergrund

Der Zweck der DRF Stiftung Luftrettung ist die Verbesserung der weltweiten Notfallversorgung und medizinischen Hilfe, insbesondere durch Luftfahrzeuge, sowie Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten auf dem Gebiet der Notfallmedizin und deren Einsatz in der Luftrettung. Der Preis hat zum Ziel, die Forschung und notfallmedizinische Versorgung in der präklinischen Notfallversorgung voranzutreiben und würdigt aktuelle Studien, klinische Untersuchungen und innovative Versorgungsforschung mit Bezug zur luft-gestützten Notfallmedizin aus dem deutschsprachigen Raum und der Europäischen Union.
Die Koordination des Preises erfolgt über den medizinisch-wissenschaftlichen Beirat der DRF Luftrettung, der mit hochrangigen Vertretern aus verschiedenen medizinischen und rettungsdienstlichen Berei-chen besetzt ist und strategisch relevante notfallmedizinische Themen bearbeitet mit dem Ziel, die Patientenversorgung weiter zu optimieren. „Aktuelle wissenschaftliche Arbeiten sind die Basis für eine Weiterentwicklung der Notfallmedizin und letztlich für eine optimale Patientenversorgung“, betont Prof. Dr. med. André Gries, Vorsitzender des Beirats. In den Jahren 2012 und 2013 wurden bereits Veröffentlichungen zu Auswirkungen der Zielklinikenauswahl auf das Überleben von Patienten mit Herzstillstand sowie zur Anwendung der Videolaryngoskopie prämiert.