12.04.2019 | News-Bericht

100 Tage DRF Luftrettung an der Station Bautzen - Erfolgreicher Start für die rot-weißen Luftretter

  • Hand in Hand: DRF Luftrettung und DRK Bergwacht Sachsen beim Windentraining.
    Hand in Hand: DRF Luftrettung und DRK Bergwacht Sachsen beim Windentraining.
  • Christoph 62 der DRF Luftrettung beim Windentraining.
    Christoph 62 der DRF Luftrettung beim Windentraining.

100 Tage an der Station Bautzen – die DRF Luftrettung zieht Bilanz. Im ersten Quartal 2019 wurde „Christoph 62“, eine hochmoderne Maschine des Typs H 145, bereits 268-mal alarmiert, rund 20 Prozent der Einsätze flogen die Luftretter dabei in der Nacht. Dank der großen Erfahrung der DRF Luftrettung und der guten Vorbereitung verlief der Wechsel zum 1. Januar dieses Jahres reibungslos.  

„Wir hatten einen sehr guten Start hier in Bautzen“, unterstreicht Sebastian Schröder, Pilot und Leiter der Station. „Die Zusammenarbeit mit unseren lokalen und regionalen Partnern – Kliniken, Rettungsdienstorganisationen, Leitstellen, Feuerwehr oder auch der Polizei, um nur einige zu nennen – gestaltete sich von Anfang an problemlos. Dafür bedanken wir uns herzlich.“

Rund dreimal am Tag wurde die leistungsstarke, wie eine Intensivstation ausgerüstete H 145 in den ersten drei Monaten des Jahres alarmiert. 52-mal wurden die Luftretter zu nächtlichen Einsätzen alarmiert, dabei setzten die Piloten Nachtsichtbrillen ein, die bei Einsätzen in Dunkelheit zusätzliche Sicherheit bringen.

Und auch die am Hubschrauber fest installierte Winde mit 90 Metern Seillänge kam nach dem Ende März erstmalig mit der Bergwacht durchgeführten Windentraining bereits fünfmal zum „echten“ Einsatz. Sebastian Schröder fasst die Übung zusammen: „Das Training verlief hervorragend. Hier zahlt sich aus, dass die DRF Luftrettung schon über 20 Jahre Erfahrung mit der Windenrettung hat. Wir haben aber mit der DRK Bergwacht Sachsen für diesen Bereich auch einen exzellenten und zuverlässigen Partner an unserer Seite. So können wir Hand in Hand schwer kranke und verletzte Menschen auch in topographisch herausfordernden Gegenden wie der Sächsischen Schweiz oder dem Erzgebirge schnell retten.“

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