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30.12.2016 | News-Bericht

1000. Einsatz für Fresacher Flugretter

  • Nach wenigen Minuten erreichte der rot-weiße Notarzthubschrauber den Einsatzort. (Symbolbild)
    Nach wenigen Minuten erreichte der rot-weiße Notarzthubschrauber den Einsatzort. (Symbolbild)

Als am Vormittag des 15. Dezember der Pager die Crew des Fresacher Notarzthubschraubers RK-1 alarmierte, war dies aus zwei Gründen ein besonderer Einsatz. Zum einen handelte es sich um den 1.000 Einsatz in diesem Jahr. „1.000 Einsätze in 2016 sprechen eine deutliche Sprache. Die Einsatzstatistik zeigt, wie wichtig der in Fresach stationierte RK-1 für die flugrettungstechnische Versorgung des Kärntner Raumes ist“, weiß Stationsleiter Markus Winkler. Zum anderen erwartete die Besatzung des rot-weißen Hubschraubers der ARA Flugrettung an jenem Vormittag eine nicht alltägliche Situation. Eine Frau lag hochschwanger in den Wehen. Dem Rettungsdienst vor Ort war klar, dass es nicht mehr lange dauern würde bis das Kind das Licht der Welt erblickt, und rief den Hubschrauber samt Notarzt herbei.

Sofort begab sich die Besatzung um Pilot Walter Pürcher, Windenführer Franz Fantic, Notarzt Dr. Josef Buxbaum und Flugretter Franz Obertaxer zum Hubschrauber. Pürcher startete die Turbinen und flog in gerade einmal neun Minuten zum Wohnort der Schwangeren. Schon während des Hinflugs wurden möglichen Szenarien durchgesprochen, man wollte sich aber erst einmal vor Ort ein eigenes Bild der Lage machen.

Auf einer kleinen Wiese inmitten einer Wohnanlage setzte der rot-weiße Hubschrauber nur unweit der Wohnung auf. Dr. Josef Buxbaum, langjähriger Notfallmediziner und selbst Vater von drei Töchtern, entschied sich nach einer kurzen Untersuchung der Patientin für den raschen Transport mit dem Hubschrauber ins LKH Villach. Der anschließende Flug ins Krankenhaus dauerte ganze fünf Minuten und so konnte die junge Frau bereits kurze Zeit nach Eingang des Notrufs den Ärzten in der Gynäkologie übergeben werden.

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