29.03.2019 | News-Bericht

11-Jährige erleidet Kopfverletzungen nach Fahrradsturz

  • Einen besonders arbeitsreichen Tag gab es vor kurzem für die Hubschrauber, der DRF Luftrettung, die rund um den Schwarzwald stationiert sind. Christoph 43 wurde dabei nach Lauterbach alarmiert.
    Einen besonders arbeitsreichen Tag gab es vor kurzem für die Hubschrauber, der DRF Luftrettung, die rund um den Schwarzwald stationiert sind. Christoph 43 wurde dabei nach Lauterbach alarmiert.

„Der Vormittag ließ aufgrund der Einsatzauslastung der umliegenden Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung in Baden-Württemberg auf einen einsatzreichen Tag in unserer Gegend schließen. So kam es dann auch für uns“, erinnert sich Volker Buchmann an einen Montag im März. An dem wurde der Pilot von Christoph 43 aus Karlsruhe mit seinen Kollegen nach Imbrand bei Lauterbach beordert. In dem Schwarzwald-Ort trug sich zuvor ein Unfall zu: Eine Elfjährige stürzte mit ihrem Fahrrad und zog sich dabei Kopfverletzungen zu. Ein bodengebundener Notarzt versorgte das Mädchen zwar vor Ort, forderte jedoch Verstärkung aus der Luft an, damit das Kind für die weitere Behandlung rasch und schonend in eine geeignete Klinik transportiert werden konnte. Die Leitstelle alarmierte daraufhin Christoph 43 als schnellstmögliches Transportmittel.

Tatsächlich, ergänzt Buchmann, liege Imbrand nicht im Einsatzgebiet von Christoph 43. „Doch da die eigentlich diesen Bereich abdeckenden Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber der DRF Luftrettung aus Villingen-Schwenningen und Freiburg schon im Einsatz waren, wurden wir gerufen.“ Gemeinsam mit Hubschraubernotärztin Dr. Gerhild Gruner und Notfallsanitäter Sebastian Geißert machte sich Buchmann also umgehend auf den Weg zur 64 km Luftlinie entfernten Unfallstelle.

Auf einem Feldweg am Ortsrand landete das Karlsruher Team der DRF Luftrettung bald darauf, direkt neben den bodengebundenen Rettungskräften, die sich bereits um die unglückliche Radfahrerin kümmerten. „Sie hatte eine schwere Gehirnerschütterung und es bestand der Verdacht auf ein Schädelhirntrauma“, erläutert der Pilot die vorläufige Diagnose. Das medizinische Team von Christoph 43 übernahm die junge Patientin sofort und versorgte sie weiter. Dann brachte die Crew der DRF Luftrettung die stabilisierte Elfjährige in das nur sechs Flugminuten entfernte Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen. Nach der Übergabe des Mädchens an die dort weiterbehandelnden Ärzte erreichte die Besatzung direkt die nächste Alarmierung: Bei Löffingen benötigte ein Patient mit einem akuten Koronarsyndrom die Hilfe der Luftretter. Erneut ein ungewohntes Ziel für den Karlsruher Hubschrauber der DRF Luftrettung, wie Volker Buchmann unterstreicht: „Der Ort befindet sich südwestlich von Villingen-Schwenningen und somit noch weiter entfernt vom eigentlichen Einsatzgebiet des Christoph 43.“

Die Station zum Beitrag:

Standorte DRF Luftrettung

Auswählen und mehr erfahren

Von wo starten unsere Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge zu ihren Einsätzen? Wer koordiniert eine Patientenrückholung aus dem Ausland? Und wo wird unsere Flotte eigentlich gewartet? Lernen Sie die Hubschrauberstationen, das Operation-Center und den Ambulanzflugbetrieb der DRF Luftrettung kennen. Mit einem Klick auf eine unserer Stationen können Sie den jeweiligen Einsatzradius des Hubschraubers erkennen. Weitere Einblicke und Hintergrund- informationen erhalten Sie auf den Stationsseiten.

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Alle Standorte

Mehr zur Station:

Die Crew am heutigen Geburtstag der Station: v.l. Gilles Kodsi, Pilot, Sebastian Geißert, HEMS TC, und Dr. Jörn Hötzel, Notarzt. (Quelle DRF Luftrettung)
17.09.2020 | News-Bericht
Am 17. September, vor genau 45 Jahren, wurde „Christoph 43“ zum ersten Mal alarmiert. Mit den Jahren wurde der Karlsruher Rettungshubschrauber zu einem wichtigen Bestandteil in…