05.03.2019 | News-Bericht

17-jähriger Motorradfahrer kollidiert mit Pkw

  • Nach nur sieben Minuten treffen die Stuttgarter Luftretter am Unfallort ein - und landen sicher auf einer großen Wiese neben der Straße.
    Nach nur sieben Minuten treffen die Stuttgarter Luftretter am Unfallort ein - und landen sicher auf einer großen Wiese neben der Straße.

Es war der „erste Motorradunfall“, zu dem er und seine Kollegen in diesem Jahr gerufen wurden, berichtet Christoph-51-Pilot Thomas Roth über einem Einsatz vor wenigen Tagen. Das Stuttgarter Team der DRF Luftrettung wurde von der Integrierten Leitstelle Rems Murr am späten Nachmittag nach Erdmannhausen beordert. In der rund 5.000 Einwohner zählenden Gemeinde verunglückte kurz zuvor ein 17-jähriger Motorradfahrer. Er war mit seiner Maschine auf einer Kreisstraße unterwegs, als er plötzlich mit einem Pkw zusammenstieß. Der junge Mann wurde bei der Kollision über den entgegengekommenden Wagen geschleudert. Während die Fahrerin des Autos mit dem Schrecken davonkam, erlitt der Jugendliche schwere Verletzungen. Umgehend machten sich Roth, Hubschraubernotarzt Gregor Lichy und Notfallsanitäter Georg Berg auf den Weg, um dem Biker zu Hilfe zu kommen.

Nur sieben Minuten nach dem Start kamen sie über der Unglücksstelle an, und Thomas Roth setzte die rot-weiße Maschine der DRF Luftrettung auf einer großen Wiese neben der Straße auf. Ein bodengebundener Notarzt und eine Rettungswagenbesatzung waren schon dabei, den jungen Motorradfahrer zu versorgen. Gregor Lichy und Georg Berg eilten sofort hinzu und unterstützten die Bodenkräfte. Mehrere Brüche der Extremitäten und eine Nasenfraktur wurden vorläufig bei dem unglücklichen Zweiradfahrer diagnostiziert. Zudem habe der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung bestanden, erzählt Thomas Roth.

Nachdem der Kreislauf des Schwerverletzten stabilisiert wurde, sollte der junge Mann für die weitere Behandlung in eine geeignete Klinik gebracht werden. Mit tatkräftiger Unterstützung der bodengebundenen Rettungskräfte wurde der Patient zur EC 145 getragen und eingeladen. Christoph 51 flog den Jugendlichen als schnellstmögliches Transportmittel zum Klinikum Ludwigsburg. Nach wenigen Minuten übergaben die Stuttgarter Luftretter ihn dem bereitstehenden Ärzteteam, ehe sie sich auf den Rückweg zu ihrer am Flugplatz Pattonville gelegenen Station machten.

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