04.05.2016 | News-Bericht

20 Jahre DRF Luftrettung in Villingen-Schwenningen

Ob Skiunfall im Hochschwarzwald oder Herzinfarkt auf der Alb: „Christoph 11“, der in Villingen-Schwenningen stationierte Rettungshubschrauber, ist innerhalb von Minuten zur Stelle, wenn Menschen schnelle notärztliche Hilfe benötigen. Vor genau 20 Jahren hat die DRF Luftrettung den Flugbetrieb an der Station der DRK Rettungsdienst Schwarzwald-Baar gGmbh übernommen. Seither arbeiten die beiden Organisationen dort Hand in Hand, um Menschen in Not schnellstmöglich zu helfen.

Der rot-weiße Hubschrauber am Schwarzwald-Baar-Klinikum in Villingen-Schwenningen ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Rettungsdiensts in der Region. „Gerade in den schwer zugänglichen Tälern des Hochschwarzwaldes zeigt sich der große Zeitvorteil, den die Luftrettung bringt“, unterstreicht Andreas Helwig, Stationsleiter Flugbetrieb und Pilot in Villingen-Schwenningen. „Bei Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall können Minuten über Leben und Tod entscheiden“, so der erfahrene Luftretter.

Im Mai 1996 übernahm die DRF Luftrettung den Flugbetrieb an Deutschlands höchstgelegener Luftrettungsstation, die die DRK Rettungsdienst Schwarzwald-Baar gGmbh bereits seit 1975 betreibt. Seither wurde der rot-weiße Rettungshubschrauber über 27.500-mal alarmiert. In neun von zehn Fällen bringen die Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten dabei Notfallpatienten schnelle medizinische Hilfe. Doch auch dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken gehören zu ihren Aufgaben.

Breites Einsatzspektrum

Das Einsatzspektrum ist vielfältig und hat je nach Jahreszeit einen anderen Schwerpunkt: Verletzte Wanderer, verunglückte Motoradfahrer oder Badegäste im Sommer, Skifahrer oder Langläufer im Winter. Bei Einsätzen im Schwarzwald arbeiten die Luftretter eng mit der Bergwacht und deren Hundestaffel zusammen, die an Bord von „Christoph 11“ direkt zum Einsatzort geflogen und abgesetzt werden können.

„Christoph 11“ ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er wird in den Landkreisen Villingen-Schwenningen, Tuttlingen, Ortenau (Offenburg), Waldshut, Freiburg, Freudenstadt, Zollern-Alb (Balingen), Rottweil, Sigmaringen, Konstanz, Reutlingen und Lörrach alarmiert.

Die Station zum Beitrag:

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Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

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