31.08.2016 | News-Bericht

20 Jahre rot-weiße Luftrettung in Bremen

  • Seit 20 Jahren starten die Bremer Luftretter der DRF Luftrettung zu oft lebensrettenden Einsätzen (Symbolbild)
    Seit 20 Jahren starten die Bremer Luftretter der DRF Luftrettung zu oft lebensrettenden Einsätzen (Symbolbild)

Seit 20 Jahren ist der rot-weiße Hubschrauber der DRF Luftrettung täglich über den Dächern der Hansestadt Bremen und in der Region im Einsatz, um Intensivtransporte zwischen Kliniken durchzuführen.

Ein Kind mit angeborenem Herzfehler muss wenige Stunden nach der Geburt in einer Spezialklinik operiert werden, ein Patient, dessen Lunge versagt  – „Oft muss es bei Transporten zwischen Kliniken schnell gehen, da die Patienten in einem kritischen Zustand sind“, erläutert Adriana Langer, Stationsleiterin und Pilotin an Bord von „Christoph Weser“.

Am 1. September 1996 übernahm die DRF Luftrettung den Betrieb der Station Bremen. Seitdem wird der rot-weiße Hubschrauber für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken alarmiert. Zusätzlich steht er auch als schneller Notarztzubringer bei Notfällen zur Verfügung. Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 8 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Allein im ersten Halbjahr 2016 leisteten die Besatzungen von „Christoph Weser“ 540 Einsätze. Orte im Umkreis von 60 Kilometern können die Luftretter in maximal 15 Flugminuten erreichen. Neben dem Bremer Stadtgebiet wird der rot-weiße Hubschrauber für Notfalleinsätze auch in die angrenzenden Landkreise Diepholz, Verden, Rotenburg, Stade, Cuxhaven, Bremerhaven, Ammerland, Delmenhorst, Cloppenburg, Vechta, Oldenburg und Ostfriesland alarmiert. Auch für die Bewohner und Urlauber auf den nord- und ostfriesischen Inseln ist „Christoph Weser“ unverzichtbar geworden. „Intensivtransporte von den Inseln können wir mit dem Hubschrauber natürlich viel schneller und schonender durchführen, als dies mit dem Schiff und dem Rettungswagen möglich wäre“, verdeutlicht Adriana Langer.

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