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25.10.2017 | News-Bericht

21 Kinder bei Busunfall leicht verletzt

  • Schreck auf dem Weg zur Schule: Ein mit 48 Kindern besetzter Schulbus hat einen Unfall. Ein Großaufgebot an Rettungskräften wird alarmiert, auch Christoph 53 der DRF Luftrettung kommt zum Einsatz. Symbolbild.
    Schreck auf dem Weg zur Schule: Ein mit 48 Kindern besetzter Schulbus hat einen Unfall. Ein Großaufgebot an Rettungskräften wird alarmiert, auch Christoph 53 der DRF Luftrettung kommt zum Einsatz. Symbolbild.

Ein später Herbstmorgen in Mannheim: Die Besatzung von Christoph 53 ist gerade erst von einem Einsatz zur ihrer Luftrettungsstation zurückgekehrt, als eine erneute Alarmierung eintrifft. Auf einer Schnellstraße im Stadtbezirk Käfertal ist ein Schulbus auf ein vorausfahrendes Auto aufgefahren, das an einer Ampel abrupt abgebremst hatte. 48 Kinder befanden sich im Bus, 21 von ihnen wurden bei dem Aufprall verletzt. Neben dem bodengebundenen Rettungsdienst und Notarzt sowie der Feuerwehr fordert die Leitstelle auch Christoph 53 an.

Unverzüglich macht sich die Mannheimer Crew auf den Weg zum Unfallort. Dort angekommen, sieht sie schon aus der Luft die bodengebundenen Einsatzkräfte an der großflächig abgesperrten Schnellstraße. Rasch landet das Team mit der rot-weißen Maschine der DRF Luftrettung auf einer Wiese neben der Unglücksstelle. Alle Businsassen wurden mittlerweile von den Helfern aus dem Fahrzeug gebracht und vorversorgt. Als die medizinische Besatzung von Christoph 53 hinzueilt, übernimmt sie sogleich die Untersuchung und Versorgung zweier achtjähriger Mädchen.

„Zum Glück waren alle Personen im Bus nur leicht verletzt. Aber wir mussten natürlich ausschließen, dass nicht doch schwerere, innere Verletzungen vorlagen. Und 21 verständlicherweise höchst aufgewühlte Kinder, die nicht nur untersucht, sondern auch beruhigt werden mussten, machten den Einsatz für uns sehr außergewöhnlich“, berichtet der Hubschraubernotarzt, der an jenem Tag auf Christoph 53 Dienst tat, und ergänzt: „Eines der Mädchen, die wir behandelten, hatte eine Armprellung. Bei dem anderen hatten wir den Verdacht auf eine Bauchverletzung, dem in der Klinik nachgegangen werden sollte.“

Während er die beiden Grundschülerinnen im Rettungswagen zum nahegelegenen Universitätsklinikum Mannheim begleitet habe, um sie für die weitere Untersuchung dem dortigen Ärzteteam zu übergeben, sei die restliche Crew ihm vorausgeflogen. Nach nur vier Minuten kam die EC 135 der DRF Luftrettung auf dem Hubschrauberlandeplatz der Mannheimer Klinik an. Schon kurz darauf konnte die Besatzung den Notarzt wieder aufnehmen und einsatzbereit zur Station zurückkehren.

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