17.12.2018 | News-Bericht

24.000. Einsatz für Christoph 51 wegen einer Hirnblutung

  • Ein Mann musste schnellstmöglich in eine Spezialklinik geflogen werden, weil er an einer lebensgefährlichen Hirnblutung litt. Christoph 51 der DRF Luftrettung wurde für den Transport alarmiert. Symbolbild.
    Ein Mann musste schnellstmöglich in eine Spezialklinik geflogen werden, weil er an einer lebensgefährlichen Hirnblutung litt. Christoph 51 der DRF Luftrettung wurde für den Transport alarmiert. Symbolbild.

Den inzwischen 24.000. Einsatz seit seiner Indienststellung leistete kürzlich Christoph 51. Er galt einem 52-Jährigen, der im Kreisklinikum Calw lag. „Der Patient litt an einer ‚SAB‘, einer Subarachnoidalblutung“, berichtet Pilot und Stationsleiter Thomas Roth.

Eine solche Erkrankung kann zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen. Denn eine SAB ist eine Hirnblutung zwischen weicher Hirnhaut und der Spinngewebshaut. Sie kann zum Beispiel durch eine Verletzung entstehen oder das Zerreißen einer Schlagader-Aussackung, einem sogenannten Aneurysma und in der Folge zu einem Anschwellen des Gehirns führen. Dann muss dringend neurochirurgisch eingegriffen werden, da das Hirn schweren Schaden nehmen kann.

So wurde die DRF Luftrettung im Fall des 52-Jährigen gerufen, weil der Mann aus Calw dringend und so rasch wie möglich in ein entsprechend ausgestattetes Haus der Maximalversorgung gebracht werden musste. Pilot Thomas Roth starte daraufhin umgehend mit seinen Kollegen, der Hubschraubernotärztin Verena Brändle sowie dem Notfallsanitäter Georg Berg, und flog nach Calw. Dort übernahm die Crew des in Stuttgart stationierten Christoph 51 den Patienten und brachte ihn auf dem schnellsten Weg in die Uniklinik Tübingen. Da standen alle erforderlichen Möglichkeiten zur Verfügung, die Hirnblutung weiter zu behandeln.

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