22.10.2018 | News-Bericht

76-Jährige stürzt von Baum

  • Mit vereinten Kräften kämpften die Rettungskräfte, unter ihnen die Mannheimer Besatzung der DRF Luftrettung, um das Leben einer Frau, die von einem Baum gestürzt war.
    Mit vereinten Kräften kämpften die Rettungskräfte, unter ihnen die Mannheimer Besatzung der DRF Luftrettung, um das Leben einer Frau, die von einem Baum gestürzt war.

„Wir kamen gerade von der Verlegung einer Patientin zurück, hatten die Maschine getankt und wollten die Daten in unser System eingeben, da kam schon der nächste Einsatz“, berichtet Christoph 53-Pilot Andreas Kempf von einer Alarmierung der Rettungsleitstelle Tauber, die die Station kürzlich erreichte. Umgehend gebraucht wurden Kempf und seine Kollegen in Külsheim. In der dortigen Prinz-Eugen-Kaserne, die bis 2006 als Bundeswehrstandort im Main-Tauber-Kreis genutzt und danach zu einem Wohn- und Gewerbegebiet umgebaut wurde, benötigte eine 76-jährige Frau dringend Hilfe. Aus etwa drei Metern war sie von einem Baum gestürzt. Ein bereits anwesender Notarzt diagnostizierte ein schweres Schädelhirntrauma. Außerdem musste die Verunglückte reanimiert werden. Die Rettungskräfte forderten für einen raschen Transport der Patientin in ein geeignetes Krankenhaus die Mannheimer Luftretter nach. Mit seinen Kollegen, Hubschraubernotarzt Dmitry Remennik und Notfallsanitäterin Carola Jülle-Schneider, machte sich Kempf sofort auf den Weg.

Ein Rettungswagen war ebenfalls da, als das Team über der Einsatzstelle ankam. Andreas Kempf landete die rot-weiße EC 135 der DRF Luftrettung am Unfallort. Dmitry Remennik und Carola Jülle-Schneider stiegen aus und liefen zu der Patientin. Gemeinsam mit den bodengebundenen Rettungskräften versorgte die medizinische Crew von Christoph 53 die Seniorin weiter und lud sie kurz darauf in den Hubschrauber ein.

„Anschließend flogen wir die Patientin schnellstmöglich in das überregionale Traumazentrum des Universitätsklinikums Würzburg“, erläutert Kempf. Das Zusammenspiel aller beteiligten Rettungsmittel habe sehr gut funktioniert und zum reibungslosen Ablauf des Einsatzes erheblich beigetragen, wie er hervorhebt: „Dadurch, dass der bodengebundene Notarzt unseren Hubschrauber zeitnah angefordert hatte, konnten wir die Frau, die von den Bodenkräften vorversorgt war, zügig übernehmen und sie ohne Zeitverlust in nur zehn Minuten in das 40 Kilometer entfernte Würzburg fliegen.“

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