19.09.2019 | News-Bericht

Abendliche Landung auf der A 13

  • In Berlin und dem erweiterten Umland ist die Station die einzige in 24-Stunden-Bereitschaft.
    In Berlin und dem erweiterten Umland ist die Station die einzige in 24-Stunden-Bereitschaft.
  • Christoph Berlin landet unmittelbar am Unfallort auf der Autobahn.
    Christoph Berlin landet unmittelbar am Unfallort auf der Autobahn.

Ein mit sechs Personen besetzter Kleinbus scheint auf der A 13 ein anderes Fahrzeug gestreift zu haben. Dadurch verlor der Fahrer, der auf Höhe von Klein Radden in Richtung Dresden unterwegs war, offenbar die Kontrolle. Der Wagen geriet ins Schleudern und durchbrach einen Wildzaun neben der Fahrbahn. Alle Insassen werden bei dem Zwischenfall verletzt, eine 31-jährige Frau sogar schwer.

Die Rettungsleitstelle alarmiert daraufhin Christoph Berlin. Der in der Bundeshauptstadt stationierte Hubschrauber der DRF Luftrettung ist 24 Stunden dienstbereit und kann trotz der Dunkelheit – es ist inzwischen 22.49 Uhr – problemlos und sicher auf der Autobahn landen. Die Piloten Thomas Reimer und Mario Wagner setzen die rot-weiße H 145 unmittelbar am Unfallort, an dem auch die Polizei, Feuerwehr und der bodengebundene Rettungsdienst eingetroffen sind, auf den Asphalt.

Notärztin Dr. Katja Trommler und Notfallsanitäter Sven Reckenbeil verlassen die Maschine und wenden sich der Schwerverletzten zu. Die 31-Jährige hat insbesondere eine Beckenfraktur erlitten, die lebensbedrohlich sein kann, falls es zu Einblutungen nach innen kommt. Trommler und Reckenbeil versorgen die Patientin zunächst an der Einsatzstelle und bereiten sie für den Lufttransport vor. Anschließend wird die Mitfahrerin des Kleinbusses in die H 145 gebracht, und Thomas Reimer und Mario Wagner heben in Richtung Cottbus ab. Dort übergibt das Team der DRF Luftrettung die Frau elf Minuten später an die Ärzte des örtlichen Klinikums, die die Folgen des Zwischenfalls auf der Autobahn weiterbehandeln.

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