27.05.2019 | News-Bericht

Alle gemeinsam … ein Ziel: Fortbildung der Stationen Stuttgart und Leonberg

  • Die optimale Versorgung verletzter Patienten stand im Zentrum des 2. Christoph 41/51-Tags. Symbolbild.
    Die optimale Versorgung verletzter Patienten stand im Zentrum des 2. Christoph 41/51-Tags. Symbolbild.

Wie werden Verletzungen, in der Medizin Traumata genannt, optimal versorgt? Um diese Frage ging es am vergangenen Wochenende an der Station Leonberg. Zusammen mit ihren Stuttgarter Kollegen boten die Leonberger Luftretter beim 2. Christoph 41/51-Tag drei Vorträge zum aktuellen Stand der Traumaversorgung und einen weiteren zum Thema Atemnot.

Zum Auftakt gab Dr. Marcus Rudolph, Leiter der medizinischen Aus- und Weiterbildung der DRF Luftrettung, Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung zu präklinischen Blutprodukten. Er ging unter anderem auf die Frage ein, welche positiven Effekte sich für Patienten durch die Gabe von beispielsweise Transfusionen schon vor der Einlieferung in ein Krankenhaus ergeben. Zudem erläuterte er, welche Voraussetzungen hierbei für einen erfolgreichen Einsatz gegeben sein müssen.

Im Anschluss informierte Johannes Horter von der BG Unfallklinik in Ludwigshafen über die Überarbeitung der Leitlinie zur Schwerverletztenversorgung. Den dritten Vortrag zum Themengebiet Traumaversorgung hielt Christoph Lind, Stellvertretender Leiter der medizinischen Aus- und Weiterbildung der DRF Luftrettung. Er stellte die Frage, was die Notfallversorgung in Deutschland in Fragen der Immobilisation von Dänemark lernen kann und ob sich Erkenntnisse aus Australien zur Zusammenarbeit der HEMS-TC auch für die Notfallsanitäter hierzulande anwenden lassen.

„Der Blick über den Tellerrand ist uns besonders wichtig“, unterstreicht Peter Cartes, Notarzt an der Station Leonberg und Mitorganisator der Fortbildungsveranstaltung. „Unser Ziel war es, unseren Kolleginnen und Kollegen sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Kliniken und Rettungsdiensten einen breiten Überblick darüber zu bieten, was sich in der Traumaversorgung gerade tut. Zentral war dabei der Gedanke, dass wir alle gemeinsam ein Ziel verfolgen: Hand in Hand unsere Patienten optimal zu versorgen.“

Den letzten Vortrag des Programms hielt Dr. Christoph Wihler, Leitender Notarzt der Stadt Stuttgart, zum Thema Atemnot. Er ermunterte die Anwesenden anhand von Fallbeispielen, den Blick auf weitere Möglichkeiten der Behandlung zu richten, wenn die üblichen Verfahren ausgereizt sind.

Peter Cartes und das Organisationsteam freuen sich über die positive Resonanz: „Die Rückmeldungen der rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die wir bekommen haben, waren durchwegs positiv, auch und gerade zur Bandbreite der Themen. Herzlichen Dank an alle Referenten und alle, die die Durchführung des Christoph-Tags möglich gemacht haben!“

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