21.06.2018 | News-Bericht

Allergische Reaktion nach Wespenstich

  • Wenn Wespenstiche eine allergische Reaktion nach sich ziehen, besteht oft Lebensgefahr. Schnelle Hilfe aus der Luft bringt dann unter anderem Christoph Halle der DRF Luftrettung. Symbolbild.
    Wenn Wespenstiche eine allergische Reaktion nach sich ziehen, besteht oft Lebensgefahr. Schnelle Hilfe aus der Luft bringt dann unter anderem Christoph Halle der DRF Luftrettung. Symbolbild.

Ein dramatischer Vorfall erforderte an einem warmen Junimorgen den raschen Einsatz des Hallenser Teams der DRF Luftrettung: In Röblingen am See, einem Ortsteil der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land, trat bei einem 56-Jährigen eine starke allergische Reaktion auf, nachdem er auf seinem Grundstück von mehreren Wespen gestochen wurde. Der Mann befand sich dadurch in akuter Lebensgefahr. Die Luftrettungsdienstleitstelle des Landes Sachsen-Anhalt alarmierte deswegen sogleich Christoph Halle. Unverzüglich starteten Pilot Norbert Ebbighausen, Hubschraubernotarzt Dr. Daniel Pohling und Notfallsanitäter Björn Orling in ihrer rot-weißen H 135 nach Röblingen am See.

Kurz darauf erreichte die Crew die Einsatzstelle, an der sich eine Rettungswagenbesatzung bereits um den Wespengiftallergiker kümmerte. Ebbighausen landete die Maschine der DRF Luftrettung direkt vor dem Haus des Mannes. Pohling, einziger Notarzt bei dem Einsatz, und Orling eilten sogleich zu dem Patienten. Wie sich herausstellte, hatte dieser zahlreiche Stiche erlitten, unter anderem auch am Auge. Der Zustand des Röblingers sei äußerst kritisch gewesen, wie Norbert Ebbighausen drastisch schildert: „Wären wir fünf Minuten später gekommen, wäre er tot gewesen.“ Die medizinische Versorgung durch Pohling und Orling sei daher buchstäblich Rettung in letzter Sekunde gewesen.

Nachdem der Notarzt und der Notfallsanitäter von Christoph Halle den 56-Jährigen stabilisiert hatten, wurde der Mann unter Begleitung des Mediziners zum Universitätsklinikum Halle gefahren. Dort angekommen, übergab Pohling den Patienten für die weitere Behandlung an das schon wartende Team der zentralen Notaufnahme.

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