07.03.2019 | News-Bericht

Arbeiter stürzt durchs Dach

  • Landung im Garten des Quedlinburger Stadtschlosses - ein Bauarbeiter erlitt schwere Verletzungen.
    Landung im Garten des Quedlinburger Stadtschlosses - ein Bauarbeiter erlitt schwere Verletzungen.

In die UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg wurde Christoph 36 kürzlich entsandt. In der für ihre alten Fachwerkhäuser berühmten Stadt zog sich ein 35-Jähriger schwere Verletzungen zu: Der Mann war mit Bauarbeiten an einem Gebäude beschäftigt, als er plötzlich durch die Decke brach und drei Meter tief fiel. Neben weiteren Rettungsmitteln sollte auch das Magdeburger Team der DRF Luftrettung ihm zu Hilfe kommen.

Umgehend machten sich Pilot Marco Cramme, Hubschraubernotarzt Dr. Steffen Becker und Notfallsanitäter Tobias Hartung auf den Weg ins malerische Quedlinburg. Nach knapp zehn Minuten erreichten die Luftretter die Stadt an der Bode und die Einsatzstelle, und Marco Cramme landete die rot-weiße Maschine im angrenzenden Schlossgarten des Quedlinburger Stadtschlosses. Derweil hatten sich bereits eine bodengebundene Notärztin und eine Rettungswagenbesatzung um den verunglückten Bauarbeiter gekümmert. Vorversorgt wurde der Mann schließlich im Rettungswagen zum Hubschrauber der DRF Luftrettung gefahren.

„Dort übernahm unser Notarzt den Patienten“, erzählt Pilot Cramme. Das Unfallopfer hatte sich bei dem Sturz schwere Verletzungen zugezogen. Ein Schädelhirntrauma, eine drittgradige offene Sprunggelenksfraktur und ein ausgerenktes Schultergelenk konnten vorläufig diagnostiziert werden. Zudem sei der Quedlinburger unterkühlt gewesen. „Ihm wurden nochmals Schmerzmittel verabreicht und eine Infusion. Das Bein wurde geschient“, erläutert Cramme. Außerdem setzte das medizinische Team von Christoph 36 eine Wärmebehandlung fort.

Für die optimale medizinische Versorgung seiner Verletzungen sollte der 35-Jährige dann eiligst ins Universitätsklinikum Magdeburg gebracht werden. Marco Cramme, Steffen Becker und Tobias Hartung luden den Gestürzten in ihren Hubschrauber ein, und Christoph 36 flog den Arbeiter als schnellstmögliches Transportmittel in die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Nach wenigen Minuten traf die Crew an dem Krankenhaus ein und übergab den Verunglückten den weiterbehandelnden Ärzten.

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