23.07.2019 | News-Bericht

Arbeiter wird von Sicherungsschrank getroffen

  • 17.000. Einsatz für die Nordhäuser Luftretter nach der Übernahme des Flugbetriebs durch die DRF Luftrettung. Symbolbild.
    17.000. Einsatz für die Nordhäuser Luftretter nach der Übernahme des Flugbetriebs durch die DRF Luftrettung. Symbolbild.

Früher Vormittag in der Gemeinde Berga: In einer Firma verrichtet ein Angestellter gerade seine Arbeit, als plötzlich ein großer Sicherungsschrank von einem Gabelstapler kippt und auf den Mann stürzt. Nach eingegangenem Notruf alarmiert die Leitstelle Mansfeld Südharz die Crew von Christoph 37. Das Nordhäuser Team der DRF Luftrettung besteht an diesem Tag aus Pilot Emil Hüttemann, Hubschraubernotarzt Johannes Dörnfelder und Notfallsanitäter Stephan Kuntze. Augenblicklich machen sich die drei auf den Weg zu dem am Fluss Thyra und am Mittelgebirge Kyffhäuser gelegenen Ort.

Kurz nach ihrem Start erreicht die Besatzung schon die Unfallstelle, und Emil Hüttemann setzt die rot-weiße Maschine der DRF Luftrettung auf dem Firmengelände auf. Nach dem Eintreffen übernehmen Dörnfelder und Kuntze sofort die Versorgung des Arbeiters. Der Mitarbeiter, der von dem umgefallenen Schrank getroffen wurde, hat bei dem Unglück schwerste Verletzungen der unteren Extremitäten erlitten. Umgehend versorgt das medizinische Team von Christoph 37 den Mann und bereitet ihn auf den Transport vor.

Rasch wird das Unfallopfer in die EC 135 geladen, und die Nordhäuser Luftretter bringen den Schwerverletzten in wenigen Minuten schonend in die Berufsgenossenschaftliche Klinik Bergannstrost nach Halle (Saale). Dort angekommen, übergibt Johannes Dörnfelder den verunglückten Arbeiter zur weiteren Versorgung an die schon bereitstehenden Ärzte, die sogleich die nachfolgenden Behandlungsschritte einleiten. Gemeinsam mit Hüttemann und Kuntze begibt sich der Mediziner schließlich wieder auf den Rückweg nach Nordhausen.

Doch es ist nicht die einzige Alarmierung für die Crew an diesem Sommertag. Mehrere Male wird das Team an jenem Dienstag zu Menschen in medizinischen Notsituationen beordert. Unter anderem bricht die Besatzung dabei zu dem 17.000. Einsatz von Christoph 37 seit Übernahme des Flugbetriebs durch die DRF Luftrettung im Juni 2006 auf.

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