05.12.2019 | News-Bericht

Arbeitsunfall in Pfullendorf

  • Nach nur knapp zehn Minuten trifft Christoph 45 am Einsatzort - einem Firmengelände in Pfullendorf - ein. Die Luftretter aus Friedrichshafen transportieren den Patienten umgehend zu den CRONA-Kliniken des Universitätsklinikums Tübingen.
    Nach nur knapp zehn Minuten trifft Christoph 45 am Einsatzort - einem Firmengelände in Pfullendorf - ein. Die Luftretter aus Friedrichshafen transportieren den Patienten umgehend zu den CRONA-Kliniken des Universitätsklinikums Tübingen.

In der Stadt Pfullendorf, gelegen zwischen Donautal und Bodensee, ereignet sich an einem frühen Morgen im Herbst ein schlimmer Arbeitsunfall: Auf einem Firmengelände gerät ein Mann zwischen die Schaufel und das Fahrgestell eines Frontladers. Dabei wird er schwerst verletzt – so sehr, dass er kurz darauf von couragierten Anwesenden sogar wiederbelebt werden muss. Umgehend starten diese die Herzdruckmassage.

Die Rettungsleitstelle Bodensee-Oberschwaben verständigt rasch die Station der DRF Luftrettung in Friedrichshafen. Die Alarmierung erreicht Pilot Günter Eigenbrodt, Hubschraubernotarzt Dr. Benjamin Kober und Notfallsanitäter Ingo Stärk um kurz nach halb acht. Eiligst startet das Team in seiner rot-weißen Einsatzmaschine. Nur knapp zehn Minuten später trifft Christoph 45 schon an der Unglücksstelle ein. Eine Rettungswagenbesatzung aus Pfullendorf ist bereits vor Ort, leistet die Erstversorgung des jungen Mannes. Zwar war die Reanimation der Unfallzeugen erfolgreich, doch der Zustand des Patienten ist sehr kritisch.

Benjamin Kober und Ingo Stärk nehmen sich sofort des Patienten an. Der Notarzt der DRF Luftrettung diagnostiziert vorläufig ein stumpfes Thoraxtrauma sowie ein Hirnödem. Unter letzterem verstehen Mediziner ein Anschwellen des Gehirns.

Gemeinsam mit den bodengebundenen Kollegen versorgen Kober und Stärk den Schwerverletzten und laden ihn in die rot-weiße H 135 der DRF Luftrettung. In lediglich zehn Minuten Flugzeit bringt Christoph 45 den Arbeiter zu den CRONA-Kliniken des Universitätsklinikums Tübingen. Dort übergibt Benjamin Kober den Patienten an die zuständigen Spezialisten, die sogleich die nächsten Behandlungsschritte einleiten.

 

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