05.01.2015 | News-Bericht

Atemwegsreizungen in Dortmunder Kindergarten

Ein ganz normaler Donnerstagmorgen in einem Kindergarten in Dortmund. Nach und nach treffen die Kinder ein, fangen an zu spielen. Die Erzieherinnen bereiten den Tag vor. Doch immer mehr Kinder und Erzieherinnen bemerken ein Kratzen im Hals und in den Bronchen und fangen an zu husten. Als die Beschwerden sich verschlimmern und über 20 Kinder sowie vier Erwachsene Probleme entwickeln, alarmieren die Erzieherinnen den Rettungsdienst und gehen mit den Kindern in ein anderes Gebäude. An der Dortmunder Station der DRF Luftrettung meldet die Leitstelle einen sogenannten Massenanfall von Verletzten. Die Crew von Christoph Dortmund – Pilot Peter Althoff, Notarzt Dr. Mike Thompson und Patrick Postelt – startet um 8:36 Uhr und ist kurze Zeit später als erstes notarztbesetztes Rettungsmittel vor Ort. Dr. Thompson übernimmt daher die Funktion des einsatzführenden „Leitenden Notarztes“, Patrick Postelt die des „Organisatorischen Leiters Rettungsdienst“. Beide sind hierfür ausgebildet und verfügen über einige Erfahrung. Sie führen mit den weiterhin eintreffenden Rettungsdienstmitarbeitern die erste Sichtung der Patienten durch. Alle Betroffenen werden kurz untersucht und je nach Beschwerdebild in zwei Räume gebracht. Schlussendlich zeigen neun Kinder und vier Erzieherinnen leichte Beschwerden. Eine Behandlung mit Medikamenten ist in keinem Fall nötig, ebensowenig ein Transport ins Krankenhaus. Als der Einsatzleiter der Feuerwehr sowie der Leitende Notarzt der Stadt Dortmund eintreffen, übergeben Dr. Thompson und Patrick Postelt die Patienten mit einer eingehenden Darstellung der Situation und des bisherigen Vorgehens. Schon während der Versorgung der Verletzten suchen Experten mit Hochdruck nach der Ursache der Atemwegsreizungen. Im Verdacht stehen Reinigungsmittel, da der Kindergarten bereits am Montag zuvor einer Grundreinigung unterzogen worden war. Für die Crew von Christoph Dortmund ist der Einsatz nach der Behandlung aller Patienten und der Übergabe der Einsatzleitung beendet, sie kehrt nach einem doch ungewöhnlichen Einsatz an die Station zurück.

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