10.05.2019 | News-Bericht

Auffahrunfall mit vier Lkw

  • Die Crew von Christoph 51 konnte nach den schweren Unfällen auf der A 8 direkt auf der Autobahn landen.
    Die Crew von Christoph 51 konnte nach den schweren Unfällen auf der A 8 direkt auf der Autobahn landen.

Gleich mehrere Unfälle haben sich vor wenigen Tagen auf der Autobahn 8 zugetragen. Zunächst kam es am frühen Morgen zu einem Zusammenstoß zweier Pkw. Noch während des Rettungseinsatzes stießen auf der Gegenfahrbahn ebenfalls Wagen zusammen. Bedingt durch den sich bildenden Rückstau kam es schließlich abermals zu einem Unglück auf der A8, nahe der Anschlussstelle Wendlingen: Ein 44-jähriger Lkw-Fahrer, so berichtet das Polizeipräsidium Ludwigsburg, krachte gegen neun Uhr morgens in den Sattelzug eines 60-Jährigen und schob insgesamt drei weitere Sattelzüge aufeinander. Diesem letzten Unfall galt die Alarmierung, die Christoph 51 kurz darauf erreichte. Denn der 44-Jährige, der in seiner Fahrerkabine eingeklemmt wurde, erlitt schwere Verletzungen.

Pilot Thomas Roth, Hubschraubernotarzt Dr. Gregor Lichy und Notfallsanitäter Harald Hartmann trafen schon nach knapp zehn Minuten über der Autobahn ein. Zahlreiche Rettungskräfte waren bereits im Einsatz, darunter eine bodengebundene Notärztin und mehrere Rettungswagenbesatzungen, als die Stuttgarter Crew der DRF Luftrettung wenige Meter von dem Lkw-Wrack entfernt zur Landung ging. Die Feuerwehr bemühte sich derweil, den kompliziert eingeklemmten Lasterfahrer zu befreien. Drei Stunden dauerten die Arbeiten an, bis die Wehrkräfte den Patienten mittels eines Krans aus der völlig eingedrückten Fahrerkabine herausholen konnten.

Gregor Lichy und Harald Hartmann untersuchten den Mann umgehend. Mehrere lebensgefährliche Verletzungen, ein sogenanntes Polytrauma, im Gesicht und an den Extremitäten konnten diagnostiziert werden. Rasch linderten der Notarzt und der Notfallsanitäter der DRF Luftrettung die Schmerzen des 44-Jährigen und stabilisierten seinen Kreislauf.

Nach der notärztlichen Versorgung vor Ort lud die Crew von Christoph 51 den Schwerverletzten in den rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung ein. In nur sieben Minuten flog die Besatzung ihn zum Katharinenhospital nach Stuttgart. In dem als überregionales Traumazentrum zertifizierten Haus der Maximalversorgung übernahmen die dortigen Ärzte sofort den Verunglückten für die weiteren Behandlungsschritte.

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