08.05.2019 | News-Bericht

Auffahrunfall verursacht schwerste Verletzungen

  • Unfall mit Oldtimer auf der A 73. Christoph 60 ist im Einsatz.
    Unfall mit Oldtimer auf der A 73. Christoph 60 ist im Einsatz.

Ein sonniger Frühlingsabend in der Nähe von Eisfeld: Ein Mann ist mit seinem Oldtimer auf der Autobahn 73 unterwegs, als ihm plötzlich ein anderer Wagen ins Heck prallt. Der Senior, dessen Fahrzeug serienmäßig weder mit Anschnallgurten noch mit Kopfstützen ausgestattet ist, erleidet schwerste Verletzungen und wird in seinem Wagen eingeklemmt. Wenig später schrillen auf der Luftrettungsstation am Zentralklinikum Suhl die Rufmeldeempfänger. Die Crew von Christoph 60 wird von der Leitstelle zu dem Auffahrunfall bei Eisfeld beordert. Umgehend fliegen Pilot Martin Hannig, Notarzt Robert Schmitt und Notfallsanitäter Tobias Strom los.

Das Suhler Team der DRF Luftrettung benötigt knapp zehn Minuten zur A 73 und kommt rasch über der Unglücksstelle an. Der Pilot von Christoph 60 landet den rot-weißen Rettungshubschrauber des Typs EC 135 direkt auf der Fahrbahn. Die Feuerwehr und der bodengebundene Rettungsdienst sind kurz zuvor eingetroffen, die Wehrkräfte befreien den Oldtimerfahrer bereits aus dem völlig eingedrückten Wrack. Für den älteren Mann hat der Unfall schlimme Folgen, er hat sich eine Rippen-Serien-Fraktur sowie Oberschenkel-, Becken- und Wirbelsäulenfrakturen zugezogen. Robert Schmitt und Tobias Strom versorgen den Verunglückten sofort. „Nach der Befreiung aus dem Fahrzeug wurde der Patient aufgrund seiner schweren Verletzungen von unserem Notarzt intubiert und beatmet“, verdeutlicht Martin Hannig.

Als der Kreislauf des 75-Jährigen stabil ist, entscheiden die Einsatzkräfte schließlich, dass der Mann bodengebunden ins SRH Zentralklinikum Suhl gebracht werden soll. „Wegen der Nähe zum Klinikum Suhl und der schweren Wirbelsäulen-Verletzungen wurde auf ein Umlagern des Patienten verzichtet“, erläutert Christoph-60-Pilot Hannig.

 

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