16.05.2019 | News-Bericht

Aufprall am Stauende nahe Kamener Kreuz

  • Als Christoph Dortmund immer wieder bei schweren Unfällen im Einsatz: Christoph Dortmund.
    Als Christoph Dortmund immer wieder bei schweren Unfällen im Einsatz: Christoph Dortmund.

Immer wieder sind Stauenden auf der Autobahn, die von nachfolgenden Fahrern nicht oder zu spät bemerkt werden, Auslöser für schwere Verkehrsunfälle. So auch am vergangenen Dienstagmorgen, als der Verkehr auf der Autobahn 2 in Richtung Oberhausen stockt. Zwischen den Anschlussstellen Bönen und dem bekannten Kamener Kreuz fährt ein 35-Jähriger nach ersten Erkenntnissen des Polizeipräsidiums Dortmund um 9.23 Uhr an einem Stauende unter das Heck eines stehenden Lkws. Der Insasse wird dabei in seinem völlig zerstörten Mercedes eingeklemmt.

Wegen des Unfallhergangs alarmiert die Rettungsleitstelle des Kreises Unna nicht nur bodengebundenen Notarzt, Rettungswagen und die Feuerwehr. Auch Christoph Dortmund wird auf die A 2 geschickt. Sofort machen sich Pilot und Stationsleiter Markus Sandmann, Notarzt Andreas Borgmann und Notfallsanitäter Tobias Lütke Uphues auf den Weg zum Kamener Kreuz, das die A 2 und die A 1 verbindet. Dort treffen die Luftretter aus Dortmund nur fünf Minuten später ein.

Die Feuerwehr muss den eingeklemmten Autofahrer zunächst noch mit schwerem technischen Gerät befreien, setzt dazu auch eine Seilwinde ein, mit der der Pkw unter dem Auflieger des Lastwagens hervorgezogen werden kann.

Neben der Wehr ist Christoph Dortmund das erste Rettungsmittel vor Ort: Die bodengebundenen Kollegen kommen derweil wegen des laut Polizei zehn Kilometer langen Rückstaus hinter dem Unglücksort nur sehr schlecht durch.

Die medizinische Crew der DRF Luftrettung beginnt umgehend mit der Versorgung des 35-jährigen Verletzten, nachdem die Feuerwehr ihn aus dem Fahrzeugwrack befreit hat und er auf einem „Spineboard“ fixiert wurde. Der Patient hat unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten, das je nach Schwere sogar lebensbedrohlich sein kann.

Das Team von Christoph Dortmund lädt den Verunglückten deshalb nach der Erstversorgung in die rot-weiße BK 117 ein und fliegt ihn in nur acht Minuten in die Unfallklinik Dortmund Nord. Das Krankenhaus ist als Traumazentrum zertifiziert. Die dortigen Ärzte übernehmen den auf der A 2 Verunglückten und leiten sofort alle weiteren Untersuchungs- und Behandlungsschritte ein.

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Schneller Transport an Bord von Christoph Dortmund.
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